Prof. Dr. Erich Mittenecker

Dorsch-Autorenprofil
Stichwörter dieses Autors im Dorsch
Redundanz

(= R.) [engl. redundancy; lat. redundare etw. im Überfluss haben], [KOG], Weitschweifigkeit, Überladung einer Aussage mit überflüssigen Elementen. Ein informationstheoretischer (Informationstheorie)…

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Messtheorie

(= M.) [engl. measurement theory], Theorie des Messens, [DIA, FSE], die logisch-math. Analyse der Zuordnung von Zahlen zu Beobachtungsdaten und die Aufstellung von axiomatisch begründeten Modellen des…

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Zufall

(= Z.) [engl. chance], [FSE], (1) das Zusammentreffen von zwei oder mehr Einzelerscheinungen, ohne dass ein innerer Zusammenhang (Zusammengehörigkeit, kausale Abhängigkeit; Kausalität) besteht; im…

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wahrscheinlicher Fehler

(= w.F.) [engl. probable error], [FSE], Begriff der älteren Induktionsstatistik (Statistik); im Bereich um einen aus einer Stichprobe berechneten Wert S ± w ist mit 50% Wahrscheinlichkeit der wahre…

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t-Verteilung

(= t-V.) [engl. t distribution], [FSE], theoretische, aufgrund endlicher Freitheitsgrade von der Normalverteilung abweichende Verteilung in der Statistik. Die Normalverteilung einer Gesamtheit von…

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Trend

(= T.) [engl. Richtung, Neigung], [FSE], die systematische Tendenz einer von der Variablen Zeit (oder einer anderen unabhängigen Variablen) abhängigen Reihe von Beobachtungswerten. Um die…

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Transinformation

(= T.) [engl. transinformation; lat. trans hin(über)], [KOG], übertragene Information, die von einem Sender auf einen Empfänger übertragene Information (Informationstheorie). In der Ps. z. B.…

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sequenzieller Test

(= s.T.) [engl. sequential test; lat. sequentia Folge], [FSE], Signifikanztest, bei denen anlässlich des Ergebnisses einer jeden Einzelbeobachtung festgestellt wird, ob der Versuch fortgesetzt werden…

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Autokorrelation

(= A.) [engl.  autocorrelation; gr. αὐτός (autos) selbst], [FSE], Bez. für den inneren Zusammenhang einer (z. B. zeitlich geordneten) Reihe von Messwerten. Konkrete Verfahren zur Bestimmung eines…

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Potenzgesetz

[engl. power law], [WA], auch Stevens-Gesetz genannt, eine allg. gültige Form der Beziehung zw. Reiz- und Empfindungsgrößen (Psychophysik), die schon von Plateau (1872) und Mersel als Alternative zum…

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Perseveranz

(= P.) [engl. perseverance; lat. perseverare verharren, standhaft bleiben], [EM, KOG], Ausdauer, Beharrlichkeit, nicht deutlich von Persistenz unterschieden. Früher i. S. von Perseveration gebraucht,…

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Mathematische Psychologie

(= M.P.) [engl. mathematical psychology; gr. μάθημα (mathema) Gelerntes, Kenntnis], [DIA, FSE], als Terminus erstmals 1960 im Titel eines Sammelbandes von Luce (Developments in Mathematical…

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mathematische Lerntheorien

(= m. L.) [engl. mathematical learning theories], [KOG], Theorien, die aus einer (meist sehr kleinen) Anzahl von Annahmen über den Lernprozess bestehen, aus denen mithilfe exakter deduktiver Methoden…

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Informationstheorie

(= I.) [engl. information theory; lat. informare gestalten, darstellen, unterrichten], [KOG, SOZ], math. Theorie, mit deren Hilfe Gesetzmäßigkeiten zu der Menge von Informationen, die von einem Sender…

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Informationsintegration

(= I.) [engl. information integration], [KOG], theoretisches Konzept der Urteilsbildung (Urteilsbildung, Dimensionen), demzufolge ein Urteiler jeden Teilaspekt eines komplexen Urteilsgegenstandes…

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Hauptachsenmethode

[engl. principal component analysis (PCA)], [FSE], von Hotelling für die exploratorische Faktorenanalyse eingeführte Methode zur Extraktion einer Matrix von Faktoren aus einer vorliegenden…

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Einfachstruktur

(= E.) [engl. simple structure], [FSE], von L. L. Thurstone (1947) in die Faktorenanalyse eingeführtes, vom wiss. Ökonomieprinzip abgeleitetes Ziel der Rotation der Bezugsachsen eines Faktorensystems…

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Duncan-Test

[FSE], Post-hoc-Test, für den Vergleich von Mittelwertpaaren bei Vorliegen von mehr als zwei Gruppen (Klassen der unabh. Variablen) in einer Varianzanalyse geeignet ist. Wird zur Berechnung der Signif…

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Centroid-Methode

(= C.) [engl. centroid method; gr. κέντρoν (kentron) Mittelpunkt], [FSE], von Thurstone, 1934 eingeführte, relativ einfache Rechenmethode zur Extraktion eines «Faktors», dessen Ladungssumme max. ist (

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Bernoulli-Verteilung

(= B.) [engl. Bernoulli distribution], auch Binomialverteilung, [FSE], ist die (diskrete) theoretische Verteilung der Wahrscheinlichkeiten für die Häufigkeit des Auftretens einer Klasse einer…

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