Prof. em. Dr. Heinz-Dieter Schmalt

Dorsch-Autorenprofil
Forschungsschwerpunkte
Motivation, Emotion, Lernen
Stichwörter dieses Autors im Dorsch
Anreiz

(= A.) [engl. incentive Köder, instigation Reiz], [EM], das Konzept des A. ist auf engste Weise mit dem Konzept des Motivs gekoppelt. A. und Motive sind in gewisser Weise komplementär. Bereits Murray…

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Effektanzmotivation

(= E.) [engl. effectance motivation; lat. efficere bewirken, hervorbringen], [EM, EW], Wirksamkeitsmotiv, die Tendenz, best. Wirkungen in der Umwelt zu erzielen, Kompetenz zu zeigen und damit der Selb…

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Eigenwertstreben

(= E.), [EM, PER], im E. sucht der Mensch sein Wertbild nicht im Spiegel des Urteils seiner Mitwelt, sondern in demjenigen des eigenen Urteils. In der Motivations- und Sozialps. sind eine ganze Reihe…

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Gitter-Technik

(= G.), syn. Gridtechnik, [DIA, EM, PER], die G. wurde zur Messung impliziter (unbewusster) Motive entwickelt. Der Name «Gitter» leitet sich aus dem Konstruktionsprinzip her, indem bildlich…

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Leistungsmotivation

(= L.) [engl. achievement motivation], [EM, PÄD], wenn der Ausdruck nicht syn. mit Leistungsmotiv benutzt wird, bezeichnet er die Gesamtheit der Determinanten des leistungsmotivierten Verhaltens. In…

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Motivation

(= M.) [engl. motivation; lat. movere bewegen], [EM], der Terminus M. wird für Prozesse benutzt, die das Setzen und Bewerten von Zielen betreffen. Motivationale Prozesse dominieren in der…

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Motivationsforschung, experimentelle

[engl. experimental motivation research], [EM, KOG], in der exp. orientierten Motivationsforschung (Motivation = M.) der Gegenwart ist in vielen Bereichen der Bezug zu einer M.theorie mit…

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soziale Motivation

[engl. social motivation], [EM, SOZ], Motivation bzw. Anreiz zu Aggression, helfendem Verhalten (prosoziales Verhalten) und sonstiger sozialer Interaktion und außerdem die im sozialen Kontext gelernte…

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Wille

(= W.) [engl. will, volition], [EM], insbes. in der dt.sprachigen Ps. des frühen 20. Jhd. war die theoretische und empirische Analyse des W. ein zentrales Thema (z. B. Lewin, 1921, 1922). Bei Wundt

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Zielvorstellung

(= Z.) [engl. objective], [EM], vermittelndes Zwischenglied bei intentionalen Handlungen (Willenshandlungen), insbes. nach der Interpretation von Ach, auch nach Mierke (1955); gut vereinbar mit der…

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Machtmotiv

(= M.) [engl. power motive], [EM, PER, SOZ], zeitlich stabiles und über verschiedene Situationen konsistentes Bedürfnis, machtthematische Ziele (Macht) anzustreben bzw. Situationen aufzusuchen, in…

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Machtmittel

(= M.) [engl. instrument(s) of power], [EM, PER, SOZ], Macht kann vor allem dann ausgeübt werden, wenn zw. Individuen ein Ungleichgewicht an Ressourcen besteht. Diese Ressourcen werden auch als M.…

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Machtmotivation

(= M.) [engl. power motivation], [EM, PER, SOZ], machtmotiviertes Verhalten ist dadurch gekennzeichnet, dass Individuen andere dominieren, über sie bestimmen bzw. Einfluss (Einfluss, sozialer) auf sie…

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Trieb

(= T.) [engl drive], [EM], eine Gruppe von ps. Faktoren, die (nach Rohracher, 1969) folg. Hauptkennzeichen aufweisen: (1) das Erleben eines Dranges, wobei meistens, aber nicht immer auch eine…

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