Prof. Dr. Markus Wirtz

Dorsch-Autorenprofil
Forschungsschwerpunkte
Forschungsmethoden, Diagnostik und Evaluation, Gesundheitspsychologie
Stichwörter dieses Autors im Dorsch
Abduktion

[engl. abduction; lat. abducere wegführen], [BIO, KOG], Wegführen von der Medianebene, z. B. Heben des Armes nach außen, Abspreizen eines Fingers, Ggs. Adduktion, Motorik.

 [FSE, PHI], syn. abduktive…

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amodal, amodale Vervollständigung

(= amod. V.) [engl. amodal; gr. α- (a-) ohne, lat. modus Art und Weise], [WA], Terminus von Michotte (1954) für Wahrnehmungsformen, denen keine Sinnesreizung zugrunde liegt, wie z. B. der Tunneleffekt

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Basisrate

[engl. base rate; gr. βάσις (basis) Grundlage, Fundament, lat. rata pars Beitrag, Kontingent], [FSE, KLI], die Häufigkeit des Vorkommens eines Merkmals (z. B. einer Verhaltenseinheit) in der…

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Beobachtungsfehler

(= B.) [engl. observer bias, rater bias], syn. Beurteilungsfehler, Beobachtungsverzerrung, [DIA, FSE, KOG], bei einer Beobachtung soll das Beobachtungsergebnis möglichst genau und unverfälscht eine…

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Beurteilerübereinstimmung

(= B.) [engl. interrater agreement], [DIA, FSE], Ausmaß, in dem unabhängige Beurteiler Objekte hinsichtlich der Ausprägung eines definierten Merkmals identisch einschätzen. Methoden zur Bestimmung der…

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Cohens Kappa

(= κ.) [engl. Cohen's kappa], syn. Cohens κ, [FSE], ist der am häufigsten verwendete Koeffizient zur Berechnung der Übereinstimmungen zw. zwei Beurteilern für kategoriale Daten. Er wird berechnet als…

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Cronbach, Lee Joseph

(1916–2000), [HIS, DIA, FSE, PÄD], 1940 Promotion in Education an der University of Chicago, 1948–1964 Prof. an der University of Illinois, ab 1964 Prof. an der Stanford University, 1956 Präsident der…

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Differential Item Functioning (DIF)

[engl.] «differentielle Itemfunktionsweise», [lat. differentia Unterschied], [DIA], stellt eine Technik zur Analyse der Testfairness von Einzelitems einer psychometrischen Skala dar, die i. R. der…

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Diskriminanzanalyse

(= D.) [engl. discriminant analysis; lat. discriminare unterscheiden], [FSE], ein Klassifikationsverfahren der multivariaten Statistik (Statistische Datenanalyseverfahren). Sind k Stichproben (z. B. k…

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Effizienz

(= E.), [engl. efficiency; lat. efficere bewirken, zur Folge haben], [AO, WIR], unter der E. wird i. Allg. das Verhältnis von Nutzen zu Kosten bzw. von Ergebnissen zu Aufwand bei der Verfolgung der…

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Ehrenstein-Täuschung

(= E.) [engl. Ehrenstein illusion], nach W. Ehrenstein (1899-1961), [WA], geometrisch-optische Täuschung, bei der die Fläche zw. den Endpunkten gitterförmig angeordneter Linien aufgehellt erscheinen.…

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Epidemiologie

(= E.) [engl. epidemiology; gr. ἐπι (epi) über,  δῆμος (demos) Volk, λόγος (logos) Lehre], veraltet syn. Seuchenkunde, [DIA, GES, KLI], die E. erforscht vornehmlich mit sozialstat. Methoden die…

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Faktorreliabilität

(= F.) [engl. factor reliability], Reliabilität, [FSE], Maß für die konvergente Validität der Schätzung eines latenten Konstrukts (Variable, latente) in einer konfirmatorischen Faktorenanalyse. F.…

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Fornell-Larcker-Kriterium

(= F.) [engl. Fornell-Larcker criterion], [FSE], Maß für die diskriminante Validität oder die Trennbarkeit von latenten Konstrukten (Konstrukt) in einer konfirmatorischen Faktorenanalyse (Faktorenanal…

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Generalisierbarkeitstheorie

(= G.) [engl. generalizability theory; lat. generalis allgemein], [DIA, FSE], die G. bietet einen messtheoret. Ansatz, der es erlaubt für definierte Inhaltsbereiche und Anwendungen psychometrischer…

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geometrisches Mittel

[engl. geometric mean], \bar{x}_{geo}, [FSE], ist ein Maß der zentralen Tendenz, das bei verhältnisskalierten Daten (Skalenniveau) berechnet werden kann. Verändern sich aufeinanderfolgende Merkmalsausprägungen um…

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International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF)

[engl.] Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, [DIA, GES], ausgehend von dem Krankheitsfolgenmodell von der WHO (2001) entwickeltes System zur internat.…

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Indikatorreliabilität

(= I.) [engl. indicator reliability], Reliabilität, [FSE], Maß für die konvergente Validität der Schätzung eines latenten Konstrukts in einer konfirmatorischen Faktorenanalyse. Die I. eines Items…

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Inhomogenitätskorrelation

[engl. inhomogeneity correlation], [FSE], Zusammenhang (Korrelation), der dadurch zustande kommt, dass sich in der bivariaten Verteilung zwei getrennte, in sich homogene Pbn-Gruppen befinden, die –…

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Intraklassenkorrelation

(= ICC) [engl. intraclass correlation], [DIA, FSE], umfasst eine Gruppe von Korrelationskoeffizienten, die zur Abschätzung der Stärke des Zusammenhangs für gepaarte Beobachtungen oder zur Abschätzung…

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Inzidenz

(= I.) [engl. incidence; lat. incidere vorfallen, sich ereignen], [DIA, FSE, KLI], Anzahl von Neuerkrankungsfällen einer best. Erkrankung in einem best. Zeitraum; epidemiologisches Maß zur…

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Kendalls tau

[engl. Kendall's (tau) rank correlation], syn. Kendalls τ/Rangkorrelation, nach M. G. Kendall (1907–1983), [FSE], ein nicht parametrisches Korrelationsverfahren (Rangkorrelation), dessen Anwendung Ord…

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Kolmogorov-Smirnov-Test

(= K.) [engl. Kolmogorov–Smirnov test], nach A. N. Kolmogorov (1903–1987), N. W. Smirnov, syn. KS-Anpassungstest, [FSE], ein nicht parametrisches Verfahren zur Prüfung der Güte der Anpassung zweier…

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Kompetenz

(= K.) [engl. competence; lat. competere zu etwas fähig sein, wetteifern], [AO, EM, KOG, PÄD, PER], kontextspezifische(s) Leistungspotenzial oder -disposition; K. kann als eine «im Handeln…

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Konfundierung

(= K.) [engl. confounding; lat. confundere vermischen, zusammengießen, verwechseln], [FSE], wird der Zusammenhang einer unabhängigen Variable (Variable, unabhängige, z. B. niedriger vs. hoher…

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Korrelation

(= K.) [engl. correlation; lat. co- zusammen, relatio Beziehung], syn. Zusammenhang, [FSE], in der Statistik die Wechselbeziehung zweier (bivariate K.) oder mehrerer (Korrelation, multiple, Korrelatio…

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Kovarianz

(= K.) [engl. covariance; lat. co- miteinander, variare verändern], [FSE], der Mittelwert der Abweichungsprodukte einer bivariaten Verteilung. Die K. der Variablen X und Y ist einer Population

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McNemar-Test

[engl. McNemar's test], syn. McNemar Symmetrietest, nach Q. McNemar (1900−1986), [FSE], ein nicht parametrisches Verfahren zur Prüfung des Unterschiedes zw. zwei abhängigen dichotomen Merkmalen (abhän…

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Moderatorvariable

(= M.) [engl. moderator variable; lat. moderatio Lenkung, Leitung], [FSE], eine Variable, die einen Einfluss auf die Höhe der Beziehung zw. zwei oder mehreren anderen Variablen ausübt. Geschlecht ist…

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Modus

(= M.) [engl. mode; lat. Art und Weise], syn. Modalwert, Dichtemittel, [FSE], ein stat. Kennwert der zentralen Tendenz einer Merkmalsverteilung. Der M. ist jener Wert einer Häufigkeitsverteilung, der…

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Normierung

(= N.) [engl. standardization; lat. norma Regel, Maßstab], syn. Eichung, Standardisierung, [DIA], ein Nebengütekriterium (Gütekriterien) für diagn. Verfahren. Die N. ermöglicht eine relative,…

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nue-Koeffizient

(= nue, ν) [engl. nue-coefficient,ν-coefficient], [FSE],Korrelationskoeffizient für ein künstlich dichotomes und ein natürlich dichotomes Merkmal. Nue schätzt den Zusammenhang des natürlich…

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Odds Ratio (OR)

[engl.] Chancenverhältnis, [FSE], bez. einen Kennwert, der aus den odds zweier Gruppen bezogen auf ein dichotomes Merkmal (Dichotomie) oder Ereignis (z. B. Berufsunfähigkeit, Therapieerfolg) errechnet…

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Produkt-Moment-Korrelation

(r) [engl. product-moment correlation, Pearson correlation], syn. Pearson-, Maßkorrelation, [FSE], ein parametrisches Verfahren zur Bestimmung des Ausmaßes des bivariaten Zus.-hangs (Korrelation) zw.…

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Regressionsanalyse

(= R.) [engl. regression analysis; lat. regredi zurückkehren/-greifen, gr. ἀνάλυσις (analysis) Auflösung], [FSE], stat. Verfahren zur Analyse und Spezifikation der funktionalen Abhängigkeit einer…

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Regressionsgewichte

(= R.) [engl. regression weights], [FSE], als R. bezeichnet man die Vorhersagekoeffizienten einer Regressionsgleichung, die die Gewichtung der Prädiktorvariablen X_%7B1%7D...X_%7Bn%7D zur optimalen Vorhersage der…

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Rubin-Vase

[engl. Rubin vase], [WA], die bekannte schwarz-weiße Umspringfigur (Kippfigur; Rubin, 1921), die je nach Beachtung des weißen Innenfeldes einen Becher (Pokal) oder der zwei schwarzen Außenfelder zwei…

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Strukturgleichungsmodelle

(= S.) [engl. structural equation models], [FSE], syn. Kovarianzstrukturanalyse; konfirmatorisches stat. Verfahren zur Analyse multivariater Zusammenhänge intervallskalierter, polytom ordinaler und…

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Zentrierung

(= Z.) [gr. κέντρoν (kentron) Mittelpunkt], [EW], [engl. centration], Piaget zerlegt eine visuelle Wahrnehmung in lauter Einzelwahrnehmungen (centrations), die im Laufe der Entwicklung durch höhere…

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z-Standardisierung

[engl. z-standardization/-normaliszation], [FSE], die z-Standardisierung transformiert für die Daten eine intervallskalierte Werteverteilung X_%7Bi%7D mit Mittelwert (Maße der zentralen Tendenz%5Cbar%7Bx%7D und einer Sta…

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impact factor

(= i.) [engl.] Einflussfaktor; der i. ist ein Maß für die Häufigkeit, mit der Artikel einer Zeitschrift durchschnittlich zitiert werden. Je größer der i. einer Zeitschrift ist, desto häufiger werden…

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Fall-Kontroll-Studie

(= F.) [engl. case-control study], [FSE], in F. werden Personen (Fälle), die ein best. Merkmal aufweisen, mit Personen verglichen, die dieses Merkmal nicht aufweisen (Kontrollen). Es werden Merkmale…

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Spezifität

(= S.) [engl. specificity; lat. specificus von besonderer Art, eigentümlich], [DIA, FSE], S. ist ein Maß für die Entdeckungsleistung eines diagn. Verfahrens. Sie gibt den Anteil der korrekt…

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Sensitivität

(= S.) [engl. sensitivity; lat. sentire empfinden], [DIA, FSE], S. ist ein Maß für die Entdeckungsleistung eines diagn. Verfahrens. Sie gibt den Anteil der korrekt diagnostizierten Objekte an, die das…

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Positiv prädiktiver Wert (PPV)

[engl. positive predictive value; lat. praedicere vorhersagen], [DIA], PPV ist ein Maß für die Entdeckungsleistung eines diagn. Verfahrens. Der PPV gibt den Anteil der korrekt diagnostizierten Objekte…

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Negativ prädiktiver Wert

(= N.) [engl. negative predictive value], [DIA], N. ist ein Maß für die Entdeckungsleistung eines diagn. Verfahrens. Er gibt den Anteil der korrekt diagnostizierten Objekte an, die einen neg. Testwert…

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Basisrisiko

(= B.) [engl. base risk; gr. βάσις (basis) Grundlage, Fundament; lat. risicare Klippe umschiffen oder altarab. rizq der von dem Geschick/Schicksal abhängige Lebensunterhalt], [DIA, FSE, GES, KLI],…

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number needed to treat (NNT)

[engl.] erforderliche Anzahl zu behandelnder Objekte, [DIA, FSE], Schätzung der Anzahl von Personen, die behandelt werden müssen, damit davon ausgegangen werden kann, dass bei einer Person das…

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Interventionseffekt bei dichotomen Zielgrößen

(= I.) [engl. intervention effects for dichotomous outcomes], Intervention, [FSE], wurde die Effektivität einer Maßnahme in einer Studie, in der die Zielgröße dichotom (Dichotomie) operationalisiert…

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attrition bias

[engl.] Fehler durch Schrumpfung, [lat. attritus abgerieben, abgegriffen], [FSE], Ausfall von Pbn bei Studien mit mehreren Messzeitpunkten. Im Falle nicht zufälligen Ausscheidens von Pbn muss mit…

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detection bias

(= d.) [engl.] «Entdeckungsfehler», «Fehler aufgrund von Entdeckung» , [FSE], systematische Verzerrung von Effektstärken durch Einschränkungen der Validität der untersuchten Zielgrößen. Angenommen,…

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performance bias

(= p. b.) [engl.] Fehler aufgrund der Durchführung; [lat. performare hervorbringen, bilden], [FSE], systematische Verzerrung von Untersuchungsbefunden durch die nicht isolierte Wirkung der…

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publication bias

(= p. b.) [engl. publication Veröffentlichung, bias Fehler], Fehler aufgrund der Veröffentlichungspraxis, [FSE], systematische Verzerrung bei der Sammlung und Zus.fassung empirischer Studienbefunde…

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Funnel-Plot

(= F.) [engl.] Trichter-Darstellung, [FSE], eine grafische Darstellung der stichprobengrößenabhängigen Schätzungen desselbe Effekts (z. B. Unterschied in einem abhängigen Merkmal zw. einer Experimenta…

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Fail-Safe-N-Methode

(= F.) [engl. fail ausfallen, safe absichern], [FSE], Methode zur Kontrolle eines möglichen publication bias i. R. einer Metaanalyse. Wenn vermutet wird, dass Studien mit nicht signifikantem Ergebnis…

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selection bias

(= s. b.) [engl.] Fehler durch Auswahl/Zuteilung, [FSE], systematischer Unterschied zw. Vergleichsgruppen aufgrund nicht zufälliger Zuweisung (Randomisierung) zu den Vergleichsgruppen. Durch den s. b.…

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Intervention

(= I.) [engl. intervention; lat. intervenire dazwischentreten, während eines Vorgangs hinzukommen], [FSE], eine I. ist eine Maßnahme (z. B. Schulung, Behandlung), deren Wirkung auf ein Zielmerkmal…

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Cross-Over-Studie

[engl. cross-over design Überkreuz-Studie/-Design], [FSE], Studiendesign (Forschungsdesign), bei der zwei Maßnahmen oder Bedingungen (z. B. Interventions- und Kontrollbedingung) sukzessive durchlaufen…

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abhängige Stichproben

(= a. S.) [engl. dependent samples], [FSE], syn. mit Messwiederholung. Stichprobe. Zwei oder mehr Datenreihen werden als abhängig bez., wenn jedem Datenpunkt einer Reihe (z. B. Messzeitpunkt 1) ein…

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Intervention, komplexe

(= k. I.) [engl. complex intervention], [FSE], ist eine besondere Form der Intervention, die aus mehreren Teilkomponenten (z. B. Module, zeitlich gestaffelte Elemente) besteht und i. d. R. vielfältige…

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efficacy

(= e.) [engl.] Wirkung, Wirksamkeit; [lat. efficere bewirken, hervorbringen], syn. absolute Wirksamkeit, [FSE], der eindeutig auf eine Intervention zurückzuführende Effekt in einer Zielvariablen (Vari…

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Randomisierte kontrollierte Studie

(= RCT) [engl. randomized control trial; random zufällig], syn. Experiment, [FSE], ein Studiendesign, bei dem die Versuchsobjekte mind. zwei Vergleichsgruppen (Variable, unabhängige) per Zufall (Rando…

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Evaluation komplexer Interventionen

(= E. k. I.) [engl. evaluation of complex interventions], [FSE], zur E. k. I. bedarf es bes. Standards, da bei komplexen Interventionen wesentliche Elemente im E.verlauf konzipiert, formativ optimiert…

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Intention-to-treat-Analyse

(= I.) [engl. intention to treat beabsichtigte Behandlung], [FSE, GES, KLI], bez. eine Auswertungsmethodik, die v. a. bei RCTs (Randomisierte kontrollierte Studie) empfohlen wird, um die interne…

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interne Validität, Bedrohungen für die

(= B.) [engl. threats to internal validity], [FSE], meth. kann die interne Validität von Schlussfolgerungen aus Studienbefunden durch exp. Evaluationdesigns sichergestellt werden (Experiment, Randomis…

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stakeholder

(= S.) [engl.] Anspruchsberechtigte, Mitglieder einer Interessengruppe, [FSE], Kreis der Personen, deren Interessen und Informationsansprüche systematisch bei der Konzeption und Durchführung einer Eva…

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Evaluation, formative

[engl. formative evaluation; lat. formare formen, gestalten], [FSE], Form der Evaluation (= E.), bei der die Gestaltung, Weiterentwicklung und Optimierung einer zu bewertenden Maßnahme (z. B. Interven…

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PDCA-Zyklus

(= P.) Abk. für [engl.] Planen-Ausführen-Prüfen-Handeln-Zyklus, [lat. cyclus Kreis, periodischer Wechsel], syn. Demingkreis, [FSE], systematisches vierschrittiges und sich ständig wiederholendes…

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propensity score

(= p.s.) [engl. propensity Neigung, score Wert], [FSE], ein stat. ermittelter, fallspezifischer Wert, der insbes. in multivariaten Regressionsmodellen (Regressionsanalyse) und Kovarianzanalyse

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Regression, logistische

(= log. R.) [engl. logistic regression; gr. λογιστική (logistike) Rechenkunst], syn. binomiale log. R., [FSE], Regressionsanalyse zur stat. Vorhersage einer dichotomen abhängigen Kriteriumsvariable (=…

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Vierfeldertafel

(= V.) [engl. fourfold table], syn. 2x2-Kreuztabelle, [DIA, FSE], tabellarische Darstellungsform für die kombinierte Häufigkeitsverteilung zweier dichotomer Merkmale (Variable, dichotome), die in der…

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Evidenzbasierung

(= Evb.), [engl. evidence-based auf Nachweise gegründet, nachweisorientiert; lat. evidens augenscheinlich, einleuchtend], [FSE, GES, KLI, PÄD, PHA], bez. die Berücksichtigung und Nutzung der besten…

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CONSORT statement für randomisierte kontrollierte Studien

(= C.), Abk. für Consolidated Standards of Reporting Trials statement) [engl.] Stellungnahme zu konsolidierten/vereinbarten Standards für den Bericht von Studien/Experimenten, [FSE], intern.…

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logischer Fehler

(= l. F.), [DIA, SOZ], Beobachtungsfehler, bei dem aus dem Vorliegen eines Merkmals auf das Vorliegen eines zweiten Merkmals geschlossen wird. Eigenschaften werden als logisch zus.gehörig empfunden.…

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observer drift

[engl.] Beobachterdrift, [engl. drift langsames Abwandern], [DIA], Veränderung des Beurteilungsverhaltens eines Beobachters aufgrund zeitlich variierender Standards. Bspw. kann aufgrund nachlassender

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Tendenz zur Mitte

(T.) [engl. error of central tendency], [FSE, SOZ], systemat. Beobachtungsfehler oder response set bei Beurteilungen (z. B. mittels Likert-Skala, visuelle Analogskala), wenn eine Person dazu tendiert,…

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Beurteilertraining

(= B.t.) [engl. rater training], [DIA, FSE], Maßnahme zur sytematischen Verbesserung der Einschätzgüte bei einer Beurteilung (= B.) oder Beobachtung. Ein B.t. sollte zur Sicherstellung der Beurteilerü…

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CONSORT-Flussdiagramm

(= C.) [engl. CONSORT flow diagram], [FSE], das C. ist ein i. R. des Consort statement für randomisierte kontrollierte Studien vorgeschlagenes Flussdiagramm, das die Gewinnung, Zusammensetzung und…

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pragmatische randomisierte kontrollierte Studie

(= P.) [engl. pragmatic trial; gr. πρᾶγμα (pragma) Handlung], [FSE], randomisierte kontrollierte Studie, die unter natürlichen Bedingungen durchgeführt wird. P. versuchen in stärkerem Maße als eine…

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Äquivalenzstudie

(= Ä.) [engl. equivalence study], [FSE], Ziel einer Ä. ist es empirisch zu prüfen, ob für zwei Methoden A und B (z. B. zwei Therapieverfahren oder Unterrichtsmethoden) vergleichbare Ergebnisse…

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Nichtunterlegenheitsstudie

(= N.) [engl. non-inferiority study], [FSE], Ziel einer N. ist es, empir. zu prüfen, ob eine Methode A einer Vergleichsmethode B (z. B. zwei Therapieverfahren oder Unterrichtsmethoden) nicht…

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cluster-randomisierte Studie

(c. S.), [engl. cluster-randomized trials; engl. cluster Gruppe, Klumpen; random zufällig], [FSE], randomisierte kontrollierte Studie, bei der anstatt Individuen Gruppen oder soziale Einheiten…

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Verknüpfungstäuschung

(= V.),  [engl. conjunction fallacy], [KOG, SOZ, WIR], bez. den kognitiven Fehler, bei dem die subj. eingeschätzte Wahrscheinlichkeit des kombinierten Auftretens zweier Merkmale höher eingeschätzt…

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Regression, lineare

(= l. R.) [engl. linear regression], [FSE], Regressionsanalyse, bei der ein linearer Zusammenhang zw. einer Kriteriumsvariablen Y und einer (einfache l. R.) oder mehreren (multiple l.R.)…

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Regression, multinomiale

(= m. R.) [engl. multinomialregression; lat. multus viele, nomen Name], syn. multinomiale logistische R., [FSE], Regressionsanalyse zur stat. Vorhersage einer polytomen, nominalskalierten (Skalennive…

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Regression, ordinale

(= o. R.) [engl. ordinal regression], [FSE], Regressionsanalyse zur stat. Vorhersage einer polytomen, ordinalskalierten (Skalenniveau) abhängigen Kriteriumsvariablen (= K.) durch eine oder mehrere…

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Dummy-Codierung

(= D.) [engl. dummy Strohmann, Atrappe], syn. Pseudovariable, [FSE], Verfahren zur Umwandlung einer k-stufigen kategorialen Variable in k-1 dichotome Variablen (Dichotomie). D. wird insbes. i. R. der

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odds

(= O.) [engl.] Chance, [FSE], ein O. für eine Gruppe errechnet sich aus dem Quotienten aus dem Risiko eines Ereignisses und dem Risiko des Nichtvorliegens des Ereignisses. Entwickeln 35 von 1000…

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Pseudo-R-Quadrat

Pseudo-R%5E%7B2%7D, [FSE], für Regressionsmodelle (Regressionsanalyse), bei denen nicht intervallskalierte, sondern lediglich nominal- oder ordinalskalierte Maße als Kriterium vorhergesagt werden (Regression,…

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Variable, manifeste

(= m. V.) [engl. manifest variable; lat. manifestus offensichtlich, etw. sichtbar verratend], [DIA, FSE], Variable, deren Wert direkt erfasst werden kann. Die Antworten auf die Items eines Fragebogens…

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Mediatorvariable

(= M.) [engl. mediator variable; lat. mediator Mittelsperson], [FSE], eine Variable Z, die in einem Kausalgefüge den Effekt von X auf Y vermittelt, wird als M. bez.: X%5Crightarrow%20Z%5Crightarrow%20Y. Bsp.: Die Behandlungsmotivation…

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Regression, nicht lineare

[engl. nonlinear regression], [FSE], Regressionsanalyse, bei der ein nicht linearer Zusammenhang zw. einer Kriteriumsvariablen Y und einer oder mehreren Prädiktorvariablen X bzw. X_%7B1%7D...X_%7Bk%7D angenommen wird. Die…

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polychorische Korrelation

(= r_{pol}) [engl. polychoric correlation; gr.gr. πολύς (polys) mehrere, χώρα (chora) Raum], [FSE], die r_{pol} bestimmt den latenten Zusammenhang zweier ordinalskalierter, künstlich polytomisierter Variablen X…

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Variable, dichotome

(= d. V.) [engl. dichotomous variable; griech. δύο (dyo), τομή (tome) das Schneiden], [FSE], Variable mit zwei Merkmalsausprägungen. Die Werte einer d. V. repräsentieren natürlich d. oder künstlich d.…

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Variable, polytome

[engl. polytomous variable; gr. πολύς (polys) mehrere, τομή (tome) das Schneiden], [FSE], Variable mit mehr als zwei diskreten Merkmalsausprägungen. Die Merkmalsausprägungen können nominal-, ordinal-…

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Quasi-Experiment

(= Q.) [engl. quasi-experiment; lat. quasi (gleich) wie], [FSE], entspricht einem Experiment insofern, als Pbn unterschiedlichen Bedingungen (Variable, unabhängige; UV) zugewiesen werden und Effekte…

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Treatmentdiffusion

(= T.) [engl. treatment diffusion; lat. diffundere sich verbreiten, sich ausbreiten], [FSE], Form der «Treatmentverunreinigung» bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die). Die T.…

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empörte Demoralisierung

(= e.D.) [engl. resentful demoralization], [FSE], Form der Treatmentverunreinigung bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die; Evaluation). Nehmen Teilnehmer einer Kontrollgruppe

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kompensatorischer Wettstreit

(= K.) [engl. compensatory rivalry; lat. compensare ausgleichen], syn. John-Henry-Effekt, [FSE], Form der Treatmentverunreinigung bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die).…

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kompensatorischer Ausgleich

(= K.) [engl. compensatory compensation; lat. compensare ausgleichen], [FSE], Form der Treatmentverunreinigung bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die). Nimmt z. B. ein…

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endogener Wandel

(= e. W.) [engl. endogenous change], endogen[FSE], programmexterner Störfaktor bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die, Evaluation). Bez. die Veränderung der abhängigen…

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exogener Wandel

(= e. W.) [engl. exogenous change; gr. ἔξο (exo) außen, γένεσις (genesis) Geburt, Entstehung], [FSE], programmexterner Störfaktor bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die, Evalua…

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historische Ereignisse

(= h. E.) [engl. history Geschichte], [FSE], programmexterner Störfaktor bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die, Evaluation). Treten im Verlauf einer zu evaluierenden Maßnahme…

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Reifeprozesse

(= R.) [engl. maturation process], [FSE], programmexterner Störfaktor bei Evaluationsstudien (interne Validität, Bedrohungen für die). R. bez. eine entwicklungsbedingte Veränderung eines Merkmals bei…

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Chinesisches Zimmer

(= C. Z.) [engl. chinese room], nach J. Searle (geb. 1930), [KOG, PHI], Gedankenexperiment zur Simulierbarkeit und Äquivalenz kogn. Prozesse durch informationsverarbeitende, künstlich intelligente…

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Surrogatkriterium

(= S.) [engl. surrogate criterion; lat. surrogatum Ersatz], [FSE], bezeichnet abhängige Merkmale (Variable, abhängige) in einer Evaluationsstudie, von denen – theoret. oder empir. basiert – angenommen…

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Zielkriterium

(= Z.) [engl. target criterion], [FSE], alternativ zum Begriff Outcome verwendete Bezeichung für abhängige Merkmale (Variable, abhängige), die unmittelbar relevant für die Beurteilung der Wirkung…

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hinreichende Bedingung

(= H.) [engl. sufficient condition], [FSE], A ist eine H. für B, wenn B immer vorliegt, wenn A gegeben ist. Im Falle einer H. folgt aus der Bedingung A notwendigerweise Konsequenz B. Wenn jemand an…

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notwendige Bedingung

(= n. B.) [engl. necessary condition], [FSE], conditio sine qua non, A ist eine n.B. für B, wenn A erfüllt sein muss, damit B vorliegen kann. Im Falle einer n. B. folgt aus dem Vorliegen der…

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Entdeckungszusammenhang

(= E.) [engl. detection context], [FSE], Kontext, in dem i. R. des Forschungsprozesses neue Ideen gewonnen, Vermutungen oder Hypothesen gebildet und Forschungsziele definiert werden. In dieser Phase…

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Effekt-Codierung

(= E.) [engl. effect coding], [FSE], Verfahren zur Umwandlung einer k-stufigen kategorialen Variable in k-1-dichotome Indikatorvariablen (Dichotomie). E. wird insbes. bei der Regressionsanalyse

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Gesundheitszustand, funktionaler

[engl. functional health state], [GES], ausgehend vom Modell der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) ist eine Person funktional gesund, wenn (1) ihre körperlichen…

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chronische Erkrankungen

(= c. E.) [engl. chronic diseases; gr. χρονικός (chronikos) zeitlich lang], [GES], Gruppe von Erkrankungen, die langfristig bestehen, häufig progredient mit phasenhaften Verschlechterungen verlaufen…

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swimmer's body illusion

(= S.) , [engl.] «Täuschung der Körperfigur eines Schwimmers», [KOG, SOZ], beschreibt den kognitiven Fehler, wenn Eigenschaften irrtümlicherweise hauptsächlich auf die vorher ausgeübten Tätigkeiten…

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Indikatoren des Rehabilitationsstatus (IRES-3)

2005, B. Bührlen, W.H. Jäckel & N. Gerdes, [www.psychometrikon.de], [DIA, GES]. Mehrdimensionales Selbstbeurteilungsverfahren. AA Rehabilitanden aller Indikationsbereiche, ab 18 Jahren. Der IRES-3 ist…

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above average effect

[engl. above oberhalb, average Durchschnittswert], [KOG, SOZ], Tendenz, die eigenen Fähigkeiten bzw. Fertigkeiten als überdurchschnittlich und damit als systematisch zu hoch ausgeprägt einzuschätzen.…

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Gütekriterien qualitativer Forschungsprozesse

[engl. quality criteria of qualitative research processes], [FSE], wiss. und forschungsmethodische Gütekriterien (= G.) dienen allg. der Sicherstellung, der Tansparenz, Verlässlichkeit und…

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Maße der zentralen Tendenz

(= M.) [engl. measures of central tendency; gr. κέντρoν (kentron) Mittelpunkt], syn. Lageparameter, Mittelwerte,[FSE], aggregierte, stat. Kennwerte, die das Zentrum oder den Schwerpunkt einer…

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Interaktionseffekt

(= I.) [engl. interaction effect; lat. interactio Wechselwirkung], [FSE], i. R. insbes. der Regressionsanalyse und Varianzanalyse Bez. eines Effekts auf die abhängige Variable, der nur durch die…

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Forschungsprozess

(= F.) [engl. research process], [FSE, PHI], empirisches Forschen dient in der Ps. i. d. R. der Entwicklung, Verbesserung oder Prüfung von Theorien (Theorie) oder Modellen, die insbes. die Beziehungen…

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Log-lineare Modelle

(= L.), [FSE], multivariate stat. Verfahren zur Analyse von zwei- (z. B. Stressverarbeitungstyp, Gesundheitsbeschwerden) oder mehrdimensionalen (z. B. dreidimensional: Stressverarbeitungstyp,…

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Kontexteffekte

(= K.) [engl. context effects; lat. contextus verflochten], [FSE], bei der Mehrebenenanalyse (= M.) spricht man von K., wenn eine Prädiktorvariable auf Individual- und Gruppenebene in…

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Korrespondenzanalyse

(= K.) [engl. correspondence analysis, lat. con- zusammen respondere übereinstimmen, ähnlich sein], [FSE], multivariates statistisches Datenanalyseverfahren für kategoriale (mind. nominalskalierte)…

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Wachstumskurvenmodelle, latente

[engl. latent growth curve models (LGCM)], [FSE], stat. Analyseverfahren zur latenten Modellierung von Veränderungen, wenn dieselben Merkmale zu mehreren Zeitpunkten an denselben Pbn erhoben wurden.…

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Simpson-Paradoxon

(= S.) [engl. Simpson's paradox, Yule–Simpson effect], syn. Simpson-Effekt, [FSE], wird eine Gesamtstichprobe in Teilstichproben unterteilt, so können sich in allen Teilstichproben Zusammenhänge…

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multinomiales Erhebungsschema

(= m. E.) [engl. multinomial sampling scheme], [FSE], Erhebungsschema für Kontingenztabellen, die die kombinierte Verteilung kategorialer Merkmale darstellen (IxJ-Tab. für ein I-stufiges Merkmal A und…

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Produkt-multinomiales Erhebungsschema

(= p.E.) [engl. product-multinomial sampling scheme/procedure; lat. multus viel, nomen Namen], [FSE], Erhebungsschema für Kontingenztabellen, die die kombinierte Verteilung kategorialer Merkmale…

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Poisson-Erhebungsschema

(= P. E.) [engl. Poisson sampling], [FSE], nach Siméon Denis Poisson (1781−1840); Erhebungsschema für Kontingenztabellen, die die kombinierte Verteilung kategorialer Merkmale darstellen (IxJ-Tabelle…

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Kompetenzmodelle

(= K.) [engl. competence models], [DIA, PÄD], bilden die Grundlage zur Erfassung und empirischen Analyse von Kompetenzen. Kompetenzniveaumodelle dienen der Spezifizierung von Fähigkeiten, über die ein…

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paramorphe Modelle

(= p. M.) [engl. paramorphic models; gr. παρα- (para-) neben, gr. μορφή (morphe) Gestalt], [DIA], modellieren den stat. Zusammenhang zw. Prädiktoren (Prädiktor; z. B. Testdimensionen) und einer diagn.…

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Goldberg-Paradox

[engl. Goldberg's paradoxon; gr. παράδοξον (paradoxon) wider Erwarten], [DIA], bezeichnet das Phänomen, dass formalisierte diagn. Entscheidungsmodelle (paramorphe Modelle, Diagnostik,…

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Hypothesenagglutinierung (HYPAG)

[engl. hypotheses agglutination; gr. ὑπόϑεσις (hypothesis) Unterstellung, Vermutung, lat. agglutinare ankleben], [DIA], Spezialfall konfigurationaler Modelle bei der diagn. Entscheidungsfindung (param…

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Pinna-Brellstaff-Täuschung

[engl. Pinna-Brellstaff illusion], Pinna & Brellstaff, 2000, [WA]Bewegungstäuschung; in der Abb. werden zwei sich in entgegengesetzter Richtung drehende Kreise wahrgenommen, wenn der Mittelpunkt…

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Kanizsa-Dreieck

(K.) [engl. Kanizsa's triangle], nach Kanizsa, Gaetano, [WA], s. auch «Psychologie als Wissenschaft des Erlebens und Verhaltens: Inhalte, Struktur, Systematik»; optische Täuschung (s. linke…

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Täuschungskonturen, -kontrast, -helligkeit

[engl. illusory contours/contrast/brightness], [WA], bei optischen Täuschungen (geometrisch-optische Täuschung), bei denen Bildinformationen im Wahrnehmungsprozess ergänzt werden (z. B. Ehrenstein-Täu…

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Dalmatinerhund

[engl. dalmatian dog], [WA], Gregory (1970) präsentierte das in der Abb. dargestellte Schwarzweißbild, um die Bedeutung der Integration von Bildelementen (Bindung, Engel, 1996) für (1) die Objekterken…

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Chevreul-Täuschung

(= C.) [engl. Chevreul's illusion], nach M. E. Chevreul (1786−1889), [WA], die Abb. zeigt homogen graue Streifen abnehmender Helligkeit (treppenstufenförmiges Leuchtdichte- bzw. Luminanzprofil). C.…

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Scintillating-Grid-Täuschung

[engl. scintillating-grid illusion «Flimmergittertäuschung»], [WA], Schrauf et al. (1997); in der Abb. scheinen sich die weißen Punkte bei peripherer Wahrnehmung blinkend zu verdunkeln. Der Effekt…

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White-Täuschung

[engl. White's illusion], [WA], White, 1979; in der Abb. erscheinen die grauen Streifen links heller als rechts, obwohl sie physikal. gleich sind. Bemerkenswert ist hierbei zudem, dass keine…

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Bressan'sche Täuschung

[engl. Bressan illusion, dungeon illusion], [WA], trotz physikal. Gleicheit erscheinen die grauen Quadrate links heller als rechts. Wie bei der White-Täuschung tritt hier ein dem Simultankontrast (Che…

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Kaffeehaus-Täuschung

[engl. cafe wall illusion], [WA], Gregory & Heard, 1979; in der Abb. erscheinen die horizontalen grauen Linien nicht parallel. Erklärungsmodelle nehmen an, dass aufgrund der Irritation von…

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Shepard'sche Täuschung

[engl. Shepard's illusion/tables], [WA], die Parralellogramme, die in der Abb. die Tischflächen bilden, sind identisch. Trotzdem werden sie aufgrund der in der Wahrnehmung impliziten…

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Thatcher-Täuschung

(= T.) [engl. (Margret) Thatcher illusion], benannt nach der ehemaligen britischen Premierministerin, [WA], Thompson, 1980; in der Abb. werden die beiden oberen, auf dem Kopf stehenden Gesichter als…

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Adelsons Helligkeitstäuschungen

(= A.) [engl. Adelson's lightness illusions], [WA], Adelson (2000) präsentiert eine Reihe von Helligkeitseffekten und -täuschungen, die die Bedeutung höherer kogn. Bildverarbeitungsprozesse für die…

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Schlangentäuschung

[engl. snake illusion], [WA], eine der von Adelson (2000) präsentierten Helligkeitstäuschungen (Adelsons Helligkeitstäuschungen). In der Abb. erscheint die mit A bezeichnete Raute deutlich heller als…

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Logvinienko-Täuschung

[engl. Logvinienko's illusion], [WA], Logvinienko, 1999; in der Abb. erscheint die mit A markierte Raute deutlich heller als die Raute B, obwohl beide dieselbe Leuchtdichte besitzen. Obwohl diese…

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Itembank

(= I.) [engl.] Itemsammlung, syn. Itempool, [DIA]; Sammlung einer Gruppe von Items, die valide Indikatoren desselben Konstrukts (Konstrukt) sind. I. d. R. muss die Eindimensionalität (Skalierung)…

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Gesundheitskompetenz

(= G.k.) [engl. health literacy], [GES], wird von der WHO als Konstrukt def., das kogn. und soziale Fertigkeiten (skills) umfasst, die die Motivation und Fähigkeiten von Menschen bestimmen sich…

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Akquieszenz

(= A.) [engl. acquiescence; lat. acquiescere sich zufriedengeben], syn. Ja-Sage-Tendenz, [DIA], Reaktionstendenz inhaltsunabhängig bei Beurteilungen, Testfragen oder Aufgaben eher eine zustimmende (z.…

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Spaltentechnik

(= S.), [KLI], kogn. Verfahren zur Selbstbeobachtung, Dokumentation, Reflexion und Modifikation neg., dysfunktionaler Bewertungen und Gedanken, die unangenehme Emotionen auslösen. Bei der Fünf-S.

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Anamnese

 (= A.) [engl. anamnesis; gr. ἀνάμνησις (anamnesis) Erinnerung], syn. (med.) Krankengeschichte, [DIA, FSE], dialogische diagn. Methode zur Sammlung und Systematisierung von Informationen und Daten zur…

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assessment

(= a.) [engl.] Einschätzung, [lat. accedere herankommen, sich nähern], [DIA], aus dem angloamerik. Bereich übernommener Begriff, der insbes. die Erfassung von Persönlichkeits- oder Pat.merkmalen bez.…

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Validität, inhaltliche

(= i. V.) [engl. content validity; content Inhalt, lat. continere beinhalten], syn. Inhaltsv., Kontentv., logische V., [FSE], bez. das Ausmaß, in dem ein diagn. Messverfahren inhaltlich das erfasst,…

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Diagnose

(= D.) [engl. diagnosis; gr. διά- (dia-) durch-, γνώσις (gnosis) Erkenntnis, Entscheidung], [DIA], Erkennung, Feststellung, Prüfung des körperlichen wie auch des psychol. Bestandes mittels AnamneseE…

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Dimension

(= D.) [engl. dimension; lat. dimensio Ausdehnung], [DIA, FSE, PER], Kontinuum zw. zwei Polen, kontinuierliche Ausdehnungs- oder Messrichtung, auf der sich Objekte oder Aufgaben/Items unterscheiden. …

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Hof-Effekt

[engl. halo-effect; gr. ἅλως (halos) (Licht)hof]; systematischer Beobachtungsfehler, [DIA, FSE], nach Allport, Thorndike u. a. die Überstrahlung einzelner (insbes. markanter, hervorstechender)…

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Itemanalyse

(= I.) [engl. item analysis], syn. Aufgabenanalyse, [DIA, FSE]Items bilden die elementaren Informationseinheiten psychometrischerSkalen, die der Schätzung der Pb-Ausprägungen auf einem latenten Kon…

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Verhalten-in-Situationen (ViS)-Analyse

[KLI], Methode i. R. der funktionalen Verhaltensanalyse (Bedingungsanalyse) zur Identifikation von Bedingungen von Problemverhalten und wünschenswerter Verhaltensalternativen. Verhalten (auf…

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Objektivität

(= O.) [engl. objectivity; lat. obicere sich zeigen, vor Augen führen], syn. intersubj. Übereinstimmung, Konkordanz, [DIA]Gütekriterium eines psychol. Messverfahrens, das erfüllt ist, wenn die…

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Psychische Störung

(= Psych. St.) [engl. mental disorder; gr. ψυχή (psyche) Seele, Hauch]; s. auch Gebietsüberblick «Klinische Psychologie und Psychotherapie», [KLI], Begriff, der sich in den 1980er-Jahren als…

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Psychotherapie

(= P.) [engl. psychotherapy; gr. ψυχή (psyche) Seele, θεραπεύειν (therapeuein) heilen, dienen], [KLI], bez. allg. die gezielte, professionelle Behandlung psychischer Störungen und/oder psych.…

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Risiko

(= R.) [engl. risk; lat. risicare Klippe umschiffen oder altarabisch rizq der von dem Geschick/Schicksal abhängige Lebensunterhalt], [DIA, FSE], das bes. Kennzeichen einer Situation, die durch…

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ROC, ROC-Kurve

Abk. für [engl.] Receiver Operating Characteristic, Empfänger-Verhaltens-Charakteristik, [DIA, FSE], graf. Darstellung des Verhältnisses der Wahrscheinlichkeiten bzw. relativen Häufigkeiten  von Treff…

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Signalentdeckungstheorie, Diagnostik und Hypothesentestung

(= SET) [engl. signal detection theory], [DIA], in der klin. Diagnostik werden die Termini der Signalentdeckungstheorie mit folg. Bedeutung verwendet: Signal + Rauschen: Es liegt eine Störung vor;  Ra…

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Standardschätzfehler

(= S.) [engl. standard error (of estimate)], syn. Standardfehler, [DIA, FSE], Wurzel der Fehlervarianz, Maß der Vorhersagegenauigkeit i. R. der Regressionsanalyse (Allgemeines Lineares Modell).…

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Alternativhypothese

[engl. alternative hypothesis; lat. alternus abwechselnd, entgegen, gr. ὑπόϑεσις (hypóthesis) Unterstellung, Vermutung], Abk. H1, [FSE]; in der Theorie der stat. Hypothesenprüfung die Hypothese, die…

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Test

(= T.) [engl. test; lat. testari bezeugen], [DIA, FSE], (1) psychol. T. sind Datenerhebungsverfahren, die i. d. R. aus mehreren T.aufgaben (T.bogen/T.material) sowie festgelegten Regeln zu dessen…

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Testkonstruktion

(= T.) [engl. test construction]; z. T. syn. Fragebogenkonstruktion, [DIA, FSE]Tests dienen der Messung oder Schätzung best. latenter Merkmalsausprägungen aufgrund der Reaktionen von Pbn auf…

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Testtheorie

(= T.) [engl. test theory], [DIA, FSE], die Messung ps. Merkmale bedarf einer messtheoretischen Modellgrundlage, damit differentialpsychol. begründet z. B. von Beantwortung von Fragebogenitems oder…

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Teufelskreis

(= T.) [engl. vicious circle], syn. circulus vitiosus, [KLI], ein Modell zur selbstverstärkenden (insbes. situativen) Dynamik psych. Störungen bzw. deren Symptome: Eine inadäquate Reaktion oder…

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Cross-lagged-panel-Design

[engl. cross überkreuzt, lagged verzögert], [DIA, FSE], Längsschnittuntersuchung, bei der dieselben Merkmale (z. B. X1, X2) zu mehreren Messzeitpunkten (t1 ... tn) erhoben werden. Dabei kann die…

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Endpunkte; primäre, sekundäre, tertiäre

(= E.) [engl. endpoints], [FSE], bez. i. R. klin. Studien (Evidenzbasierung) die Outcome-Kriterien (Variable, abhängige), die für die Beurteilung der Wirksamkeit einer Maßnahme def. werden. Primäre E.

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Relative Risiko-Reduktion

(= r. R.) [engl. relative risk reduction], [DIA, FSE], Grundlage für die Bestimmung der r. R. ist eine randomisierte kontrollierte Studie, in der die Ereignisrate (geschätztes Risiko) in einer Experim…

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Absolute Risiko-Reduktion

(= ARR) [engl. absolute risk reduction], [DIA, FSE], Grundlage für die Bestimmung der ARR ist eine randomisierte kontrollierte Studie, in der die Ereignisrate in einer Experimentalgruppe (Risiko_{exp}) und der…

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Kriteriumsvalidität

(= K.) [engl. criterion validity; gr. κριτήριον (kriterion) (entscheidendes) Merkmal], syn. empirische, kriteriale, kriterienbezogene Validität, [DIA], Aspekt der Validität (= V.) diagn.…

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diagnostischer Prozess, klinischer Anwendungskontext

(= d. P.) [engl. assessment process, diagnostic process], [DIA, FSE], nach Döpfner et al. (2000) kann der d. P. in klin. Kontexten die folg. Ziele unterstützen bzw. anstreben: differenzierte Erfassung…

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Variable, latente

(= l.V.) [engl. latent variable; lat. latere verborgen/versteckt sein], [DIA, FSE], (1) In einem psychometrischen Modell (Psychometrie) postulierte Variable, die nicht direkt, sondern nur indirekt auf…

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patient-reported outcome (PRO)

[engl.], [KLI], «von Pat. angegebenes/berichtetes Ergebnis», «ergebnisrelevante/-bezogene Pat.angaben»; ein wichtiger Aspekt (insbes. der Medizinischen Ps.) der gesundheitsbezogenen  Lebensqualität

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Kohortenstudie

[engl. cohort study; lat. cohors zehnter Teil einer römischen Legion, Menge], [FSE], Studiendesign (Forschungsdesigns), bei dem Pbn, die best. Risikofaktoren ausgesetzt sind (Kohorte), mit einer…

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Behandlungsmotivation

(= B.) [lat. treatment/therapy motivation], [GES, KLI], bez. die pat.seitige Motivation, vereinbarte Behandlungsmaßnahmen und eigene behandlungsrelevante Verhaltensweisen zu initiieren und…

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Multi-Kohorten-Sequenz-Designs

(= M.), [FSE], parallele Längsschnittuntersuchungen an unterschiedlichen Alterskohorten. In Querschnittuntersuchungen oder Längsschnittuntersuchungen konfundierte Effekte (Konfundierung) können…

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Testheftdesign

(= T.) [engl. booklet design], [DIA], kann i. R. der Testkonstruktion nicht jeder Pb alle Items, die zur Erfassung eines Inhaltsbereiches selektiert/entwickelt wurden, beantworten (z. B. aufgrund…

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Vulnerabilitäts-Stress-Modell

(= V.) [lat. vulnerare verletzen], syn. Diathese-Stress-Modell, [GES, KLI], ein Modell der Entstehung psychischer Störungen, das annimmt, dass die Kombination (1) der Vulnerablität einer Person…

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lead time

(= l.) [engl.] An-, Vorlaufzeit; Zeit von Beginn bis zum Ende eines Prozesses. l. bias [engl.] Vorlaufzeitfehler, -verzerrung bez. in der Diagnostik den verzerrenden Einfluss des Diagnosezeitpunkts…

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Cochrane Collaboration

(= C. C.) [engl. collaboration Zus.arbeit], nach A. Cochrane, der 1972 das Buch Effectiveness and efficiency publizierte, [FSE], internat. wiss. Netzwerk, das die Umsetzung der Grundsätze der…

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Reliable Change Index (RCI)

[engl.] «Index zuverlässiger Veränderung», [DIA, FSE], Maß der stat. Bedeutsamkeit (Signifikanz) der Veränderung  der Merkmalsausprägung (2 Messzeitpunkte, z. B. prä-post) von Individuen. Während der 

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Kognitive Therapie nach Beck

nach Aaron T. Beck (geb. 1912), [KLI], Psychoth.verfahren zur Behandlung affektiver Störungen (insbes. Depression), die insbes. auf die kognitive Re-/Umstrukturierung dysfunktionaler Kognitionen

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TAU-Bedingung

Abk. für Treatment-as-usual-Bedingung ([engl.] «Behandlung-wie-üblich»-Bedingung), [FSE], liegt vor, wenn i. R. einer kontrollierten Studie die Kontrollgruppe gemäß eines üblichen Behandlungskonzepts…

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Bayes-Theorem

(= B.) [engl. Bayes′ theorem/law/rule; Bayesian statistic], [FSE], formuliert die Möglichkeit zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit (= W.) des Vorliegens eines Merkmals M unter einer Bedingung B…

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kognitive Fehler

(kogn. F.) [engl. cognitive bias/error/fallacy], [EM, FSE, KOG, SOZ, WIR], kogn. F. liegen vor, wenn aufgrund der Informationsverarbeitung (Wahrnehmung, AufmerksamkeitEmotionenMotivation, Handlung…

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Chi-Quadrat-Tests

(\chi ^{2}-Tests) [engl. (Pearson's) chi-squared test], [FSE], eine Gruppe stat. Prüfverfahren (Signifikanztest) zur Analyse der Differenzen beobachteter und erwarteter Werte, wenn angenommen werden kann, dass…

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Clusteranalyse

(= C.) [engl. cluster analysis; cluster Gruppe, Klumpen], [FSE], deskriptive Methode zur Gruppierung von Objekten (z. B. Tests, Personen) bzgl. der Analysemerkmale in homogene Untergruppen (cluster).…

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Rehabilitation, Assessmentverfahren

(= A.) [engl. assessing einschätzen, feststellen], syn. diagn. Verfahren, [DIA, FSE], in der Rehabilitation werden A. insbes. zur indikationsorientierten Diagnostik (elektive und adaptive Diagnostik),…

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Determinationskoeffizient

(= D.) [engl. determination coefficient; lat. determinare festsetzen, bestimmen], syn. Determinationsindex, Bestimmtheitsmaß, R^{2} (R-Quadrat), [FSE], i. R. der linearen Regressionsanalyse (Regression,…

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effectiveness

(= e.) [engl. Wirksamkeit; lat. efficere bewirken, hervorbringen], syn. relative Wirksamkeit, [FSE], im Unterschied zur efficacy betont der Begriff e. die nachweisbare Wirkung einer Intervention unter…

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Evaluation, summative

(= s.E.) [engl. summative evaluation; lat. summa Gesamtheit], [FSE], Form der Evaluation, bei der die Zielerreichung einer Maßnahme (z. B. Intervention) geprüft und bewertet wird. Ziel ist es, zu…

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Freiheitsgrade

(= F.) [engl. degrees of freedom], [DIA, FSE], Höchstzahl der frei und unabhängig voneinander variablen Größen eines Systems, das aus veränderlichen Größen besteht. Angenommen bei einem Pokerspiel…

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Healthismus

(= H.) [engl. health Gesundheit], syn. Healthism, [GES], überwertiges Gesundheitsverhalten; Bez. für eine extreme Form der Gesundheitsorientierung, die ideologische Züge aufweist, i. d. S., dass die…

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Intervallskala

(= I.) [engl. interval scale], [DIA, FSE], Skala, bei der gleiche Zahlenabstände gleichen Unterschieden in den Merkmalsauspägungen entsprechen (Äquidistanz). Wie bei der Verhältnisskala handelt es…

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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

(= T.f.P.) [engl. psychodynamic therapy], [KLI], ist eine Sammelbezeichnung für psychotherap. Verfahren, die sich in der Tradition der Psychoanalyse Freuds (bzw. auch der Analytischen Psychologie C.…

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Ziel-Wert-Klärung

(= ZWK), [KLI], eine von F. H. Kanfer i. R. des Selbstmanagement-Ansatzes entwickelte Methode, die insbes. die Therapiemotivation (Compliance)  und die Def. von Therapiezielen unterstützen soll. Sie…

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Korrelation, partielle

(= p. K.) [engl. partial correlation; lat. pars Teil], [FSE], parametrisches Verfahren zur Bestimmung der Korrelation (r) zw. zwei Variablen X und Y unter Ausschaltung des Zusammenhangs einer dritten…

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Krankheitsfolgenmodell

(= K.) [engl. model of disease consequences], [GES], das K. liegt in seiner ursprünglichen Form der International Classification of Impairments, Disabilities and Handicaps (ICIDH; World Health…

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Kreuzvalidierung

(= K.) [engl. cross-validation], [DIA, FSE], Verfahren zur Kontrolle der Gültigkeit (Validität) von Testergebnissen durch unabhängige Replikation der Validierung. Mit der K. werden die bei einer…

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linearer Zusammenhang

(= l.Z.) [engl. linear association/relationship; lat. linea Linie, Lot], syn. lineare Beziehung, [FSE],math. Beziehung zw. Variablen, die im Falle zweier Variablen durch die Funktionsgleichung:

Y%3Db%20_%7B0%7D%2Bb%20_%7B1%7D%5Ccdot%20X

be…

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Median

(= M.) [engl. median; lat. medianus mittig, in der Mitte], syn. Zentralwert, 2. Quartil, 50 %-Quantil, [DIA, FSE], Maß der zentralen Tendenz, das für mind. ordinalskalierte Messwertreihen (Skalennivea…

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Mortalität

(= M.) [engl. mortality; lat. mors Tod], [DIA], Sterblichkeit, Sterberate. Verhältnis der Zahl der Todesfälle in einem def. Zeitraum (zumeist 1 Jahr) bezogen auf eine def. Anzahl von Individuen (z. B.…

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Outcome

(= O.) [engl. Resultat, Wirkung], [FSE], bei der Evaluation von Maßnahmen werden die Auswirkungen auf und der Nutzen für die von den Maßnahmenfolgen Betroffenen (Stakeholder) als O. bez. (z. B.…

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Qualitätsmanagement

(= Q.) [engl. quality management; management Führung; lat. qualitas Beschaffenheit, Eigenschaft], [AO, KLI, FSE], die DIN EN ISO 9000: 2005 def. Q. als «aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten…

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Qualitätssicherung

(= Q.) [engl. quality assurance; lat. qualitas Beschaffenheit, Eigenschaft], [AO, FSE], Unteraspekt des Qualitätsmanagements. Q. verfolgt das Ziel durch kontinuierliche Beschäftigung mit Aspekten der…

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