Ablehnung, soziale

 

[engl. social rejection], [EW, PER], Ggs. von Akzeptierung [engl. acceptance], Annahme. In der Persönlichkeitsforschung wird soziale Ablehnung durch wichtige Bezugspersonen als Prädiktor für spätere Unangepasstheit angesehen. Insbes. Rogers hat die Bedeutung des unbedingten Akzeptierens für die Persönlichkeitsentwicklung betont (vgl. auch Erikson). Soziale Ablehnung ist selten total, sie äußert sich in häufiger Kritik, feindlichen Akten oder im Ignorieren.

[SOZ], soziale Ablehnung von Überzeugungssystemen (belief systems; z. B. von Nichtmitgliedern einer Gruppe durch ein Gruppenmitglied) kennzeichnet nach Rokeach (1960) das geschlossene Meinungssystem (closed mind); er nennt opinionated rejection die gleichzeitige Ablehnung von Personen, mit deren Überzeugungen man nicht übereinstimmt. Akzeptierung ist das Kennzeichnen des offenen Systems von Meinungen (open mind, open mindedness). Vorurteile, Stereotyp.

Referenzen und vertiefende Literatur

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