Absolute Risiko-Reduktion

 

(= ARR) [engl. absolute risk reduction], [DIA, FSE], Grundlage für die Bestimmung der ARR ist eine randomisierte kontrollierte Studie, in der die Ereignisrate in einer Experimentalgruppe (Risiko_{exp}) und der unbehandelten Kontrollgruppe (Risiko_{kon}) best. wurde. Die ARR gibt die Differenz der Ereignisraten der Experimentalgruppe in Referenz zu der in der Kontrollgruppe an:

ARR=\left |Risiko_{exp}-Risiko_{kon} \right |

Tritt ein Rückfall in einer geschulten Gruppe in 10 % der Fälle auf und in der Kontrollgruppe in 25 % der Fälle, so beträgt die ARR = |,1−,25| = ,15. Es kann also davon ausgegangen werden, dass durch eine Schulung von 100 Pbn ein Rückfall in 15 Fällen vermieden werden kann. Epidemiologie, Interventionseffekt bei dichotomen Zielgrößen, Odds Ratio, Relatives Risiko, Relative Risiko-Reduktion.

Referenzen und vertiefende Literatur

Sie sind schon registriert? Zur Anmeldung
Erstellen Sie einen Account um das komplette Literaturverzeichnis einzusehen.