Äquivalenz, perzipierte

 

(= p. Ä.) [engl. equivalence, experiential; lat. percipere wahrnehmen], [DIA], bei der Umsetzung von Papier-Bleistift-Tests auf Computer sind neben der Frage nach der psychometrischen Äquivalenz der Testversionen auch die nach der populationsspezifischen Äquivalenz und der p. Ä. von Bedeutung. Die p. Ä. adressiert die Frage möglicher Unterschiede in der Wahrnehmung und emot. Bewertung der beiden Darbietungsversionen durch die Testteilnehmer. Wenn z. B. eine Darbietungsform mehr Stresserleben oder mehr Spaß bei der Bearbeitung auslöst als die andere, wäre die p. Ä. verletzt.