Akalkulie

 

[engl. acalculia; gr. α- ohne, lat. calculare berechnen], [BIO], Störung oder Verlust der bereits erworbenen Rechenfähigkeit; z. B. nach Hirnverletzungen (Hirnschädigung). Das Bearbeiten und Lösen math. Aufgaben kann dabei durch versch. Teilleistungsschwächen z. B. des ZNS (Zentralnervensystem) gestört werden (Luria, 1970); dementsprechend vielgestaltige Charakteristik der Störung und syndromatische Überschneidungen mit Sprachstörungen, körperlichen (Gerstmann-Syndrom) und räumlichen Orientierungsschwierigkeiten, mit Apraxien oder Plan- bzw. Handlungsschwierigkeiten sowie mit Rechenschwächen in der kindlichen Entwicklung. Dyskalkulie, Rechenschwäche.

Verwendete Literatur

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