Akustik

 

(= A.) [engl. acoustic; gr. ἀκούειν (akouein) hören], [WA], Lehre vom Schall mit den Teilbereichen physikal. Schallquellen und -dimensionen (physikal. A.), Schallerzeugung und -aufnahme durch den Organismus (physiol. A.), ps. Schallbewertung und -verarbeitung (Psychoakustik, Ton- oder Gehörps.). Physikal. Dimensionen der auf das Ohr einwirkenden bedeutungshaltigen Schallereignisse (Signale) und der akustischen Störungen (Lärm, Rauschen) sind insbes. die Intensität (Maßeinheit: Phon) und die Frequenz (Maßeinheit: Hertz). Ihnen entsprechen komplexe physiol. Erregungsmuster, die in Wechselwirkung mit anderen Funktionen (Gedächtnis, Antrieb usw.) der auditiven Wahrnehmung stehen. Psychisch und physiol. bedingte situations- und individuumsspezif. Unterschiede in der gehörseitigen Aufnahmeleistung werden durch akustische Verfahren (Audiometrie) erfasst. Weil Schall der physikal. Träger lautsprachlicher Information ist, enthält das Bedingungsgefüge von Sprachproduktion und Sprachrezeption wesentliche akustische Komponenten (z. B. Formanten).

Verwendete Literatur

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