Alternativhypothese

 

[engl. alternative hypothesis; lat. alternus abwechselnd, entgegen, gr. ὑπόϑεσις (hypóthesis) Unterstellung, Vermutung], Abk. H1, [FSE]; in der Theorie der stat. Hypothesenprüfung die Hypothese, die der Nullhypothese (H0) gegenübergestellt wird und besagt, dass ein Stichprobeneffekt nicht auf Zufall beruht. Im Falle des Vergleichs zweier Mittelwerte (t-Test) besagt die H1 bspw., dass die Differenz der zugrunde liegenden Populationenparameter (Population) bzw. der Erwartungswerte (\mu _{1}-\mu _{2}) ungleich 0 ist. Im Falle einer Korrelation besagt die H1, dass der Erwartungswert ρ ungleich 0 ist. Im Signifikanztest wird unter Annahme der Richtigkeit der H0 ein Ablehnungsbereich def., in den die Teststatistik mit einer zuvor best. Irrtumswahrscheinlichkeit fällt (Signifikanzniveau). Tritt dies ein, verwirft man die H0 zugunsten der H1, die einen systematischen Zus.hang bzw. Unterschied postuliert. Die Wahrscheinlichkeit, sich für die H1 zu entscheiden, obwohl die H0 richtig ist, ist gleich der Irrtumswahrscheinlichkeit α (i. d. R. ,05; Fehler erster Art). Resultiert kein signifikantes Ergebnis, obwohl die H1 gilt, so liegt ein Fehler zweiter Art vor. Teststärke

Referenzen und vertiefende Literatur

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