Amelang, Manfred

 

(geb. 1939), [PER, DIA, HIS], wurde in Bad Sulza (Thüringen) geb. und kam durch Lektüre von Freud zum Ps.studium nach Marburg, wo er durch Heinrich Düker zur exp. Ps. gelangte. Er arbeitete dann bei Ferdinand Merz und Helmut von Bracken in Marburg, nach seiner Promotion bei Kurt Pawlik in Hamburg, wo er später eine Professur erhielt. 1976 nahm Amelang einen Ruf nach Heidelberg an, wo er bis zu seiner Emeritierung blieb. Einen Ruf nach Marburg 1992 lehnte er ab. Amelang war vor allem im Bereich der Differentiellen Psychologie tätig. In größeren Untersuchungen setzte er sich kritisch mit der Theorie von Hans-Jürgen Eysenck auseinander, wobei sich auch meth. Fragen, Fragen nach kult. Unterschieden und andere Forschungsthemen ergaben. Untersuchungen zur Emotionalen Intelligenz folgten (Willmann et al., 1997). 1996–1998 war Amelang Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

Referenzen und vertiefende Literatur

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