Arnold, Wilhelm Karl

 

(1911–1983), [PER, AO, PÄD, HIS], wurde als Sohn eines Bauoberinspektors in Nürnberg geb. Er studierte in München Ps., Pädagogik, Philosophie, Naturwiss. und Wirtschaftsgeschichte. 1935 promovierte er dort mit einer wahrnehmungspsychol. Arbeit und erwarb 1942 in Erlangen das neu geschaffene Diplom in Ps. Von 1934 bis 1942 war Wilhelm Arnold als Wehrmachtspsychologe tätig und wurde zum Kriegsdienst einberufen. Nach dem Krieg habilitierte er sich in Erlangen und arbeitete parallel in der Berufsberatung der Arbeitsverwaltung Nürnberg. Ab 1952 war er leitender Psychologe in der neu gegründeten Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung und mit dem Aufbau des Psychol. Dienstes der Arbeitsämter in der Bundesrepublik Dt. befasst. 1953 erhielt er eine Professur für Ps. in Würzburg. Wilhelm Arnold arbeitete wiss. auf dem Gebiet der angewandten Ps., insbes. der Begabungsforschung und psychol. Beratung. Ferner interessierte sich Arnold für psychodiagn. Fragen, wie die Feststellung der Schuldfähigkeit. Er gab den Pauli-Test, einen Konzentrations- und Leistungstest, neu heraus und war an zahlreichen Werken wie dem Lexikon der Ps. (zus. mit Hans Jürgen Eysenck und Richard Meili) beteiligt.

Referenzen und vertiefende Literatur

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