Atmungsmessung

 

(= A.) [engl. respiratory measurement],  [BIO, DIA], um Atemaktivität zu messen, stehen in der Psychophysiologie unterschiedliche Verfahren zur Verfügung: (1) mechanische Verfahren, wie z. B. Bewegungsmessung des Thorax durch einen Atemgurt, Spirometrie, bei der Atmungsvolumen gemessen wird, oder Ganzkörperplethysmografie, bei der Druckschwankungen beim Atmen in geschlossenen Kabinen gemessen werden (Ritz et al., 2002), sowie (2) Verfahren zur Messung der chemischen Zus.setzung der Atemluft aus O2 und CO2, die z. B. durch Infrarot-Absorption bestimmt werden (Wientjes, 1992). Ein typ. psychophysiol. Signal, welches z. B. das Ergebnis der Spirometrie darstellt, ist das des respiratorischen Flusses [engl. respiratory flow]. Dieses Signal liegt im Zeitbereich vor und bildet auf der y-Achse das Volumen ab. Daher sind mögliche Parameter, die aus dem Signal extrahiert werden, entweder Zeitindizes oder Volumina. Darunter sind z. B. die Länge des gesamten respiratorischen Zyklus, die der Inspiration, der Exspiration, der Pausen zw. Inspiration und Exspiration, sowie das Atemzugvolumen. Affektive Reaktionen (Affekt), Stress und kogn. Beanspruchung können die Atmungspattern beeinflussen.

Referenzen und vertiefende Literatur

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