Ausdrucksbewegungen

 

(= A.) [engl. expressive movement], [EM, EW], Bez. für nicht zweckhafte Bewegungen, welche Begleiterscheinung einer psych. Befindlichkeit sind und auch dann gezeigt werden, wenn kein Interaktionspartner in der Nähe ist, der sie wahrnehmen, interpretieren und auf diese reagieren könnte. Beim Kind werden als erste Anzeichen u. a. genannt: Lächeln, Abwehrbewegungen, Schreiweinen, Mundspitzen. Als A. stehen beim Erwachsenen Gebärde, Mimik, GestikGang oder Sprache an erster Stelle. Es lassen sich unterscheiden: impulsive Bewegungen, Reflexbewegungen und automatische Bewegungen, Mitbewegungen, reine A., Trieb- und Willkürbewegungen und -handlungen.