Barrieren, gesundheitsbezogene

 

[engl. barriers, health-related], [GES], jene Hindernisse, die die Ausübung eines Gesundheitsverhaltens (z. B. körperliche Aktivität) erschweren bzw. verhindern können. In der gesundheitspsychol. Literatur ist der Barrierenbegriff mit unterschiedlichen Bedeutungen belegt (vgl. Krämer & Fuchs, 2010). In Modellen wie dem Health Belief Model werden Barrieren i. S. von neg. Handlungsergebniserwartungen konzeptionalisiert (z. B. Erwartung, sich durch körperliche Aktivität zu verletzen). Neg. Handlungsergebniserwartungen behindern das Ausbilden einer Verhaltensintention, d. h. sie wirken i. S. einer präintentionalen Barriere. In anderen Modellen (z. B. Health Action Process Approach) bez. der Barrierenbegriff jene Begebenheiten, die die Umsetzung einer bereits bestehenden Verhaltensintention behindern. Diese postintentionalen B. können physikal., sozialer, physischer sowie psych. Natur sein (z. B. schlechtes Wetter, Müdigkeit).

Referenzen und vertiefende Literatur

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