Beeinträchtigungs-Schwere-Score (BSS)

 

1995, H. Schepank, [DIA, KLI]. Klin. Verfahren. AA Erw. Beim Beeinträchtigungs-Schwere-Score (BSS) handelt es sich um ein theorieunabhängiges Experten-Ratingverfahren, mit dem die Beeinträchtigung eines Menschen durch seine psychogene Erkrankung eingeschätzt werden kann. Die Einschätzung der Beeinträchtigungsschwere erfolgt auf drei zentralen Dimensionen mit jew. fünf Skalenstufen: (1) körperliche Beeinträchtigung; (2) Beeinträchtigung im psychischen Bereich und (3) sozialkommunikative Beeinträchtigung, d. h. auf einer zw.menschlichen oder Verhaltensdimension. Der Summenwert ergibt den Schweregrad (zw. 0 und max. 12), die Punktwerte der drei Dimensionen ergeben ein Profil der Beeinträchtigung. Einsatz bei psychogen erkrankten Pat.: Psychoneurosen, Persönlichkeitsstörungen, Süchten, psychosomatischen (v. a. funktionellen) Störungen. Normierung: N = 600 erwachsene Gesunde aus der Allgemeinbevölkerung (Stadt Mannheim) sowie Gruppen ambulant (N = 1413) und stationär (N = 384) psychoth. versorgter Klienten. Bearbeitungsdauer: ca. 2–3 Min.

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