Bender-Gestalt-Test (BGT)

 

1938, L. Bender, [DIA, KOG, WA]. Engl. Original: Bender Visual Motor Gestalt Test. Dt. Bearbeitungen liegen u. a. von Koppitz (1980)Wewetzer (1956) und in Gestalt des Göttinger Formreproduktions-Tests (GFT) von Schlange et al. (1977) vor. Spezieller Test zur Entwicklung der Wahrnehmung. Der BGT gilt als sprach- und kulturfreies Verfahren. AA Kinder von 3 bis 12 und Erwachsene von 15 bis 50 Jahren. Verfahren zur Prüfung der Gestaltwahrnehmung und Gestaltwiedergabe. Der Test geht von Wertheimers Gestaltpsychologie aus. Neun einfache geometrische Figuren müssen nachgezeichnet werden. Für den BGT wurden versch. Auswertungssysteme entwickelt. Die ganzheitliche Auswertung nach Bender (1938) erfüllt das Objektivitätskriterium nicht. Für die quant. Auswertungssysteme von Koppitz (1980) sowie Pascal und Suttel (1951) werden Inter-Rater-Übereinstimmungen von r = ,76 bis r = ,99 berichtet. Es liegen mehrere Ansätze zur Normierung vor. Studien zu versch. Aspekten der Validität liegen vor. Für die quant. Auswertungssysteme Reliabilitäten von r = ,50 bis r = ,90. Durchführungsdauer fünf bis zehn Min. Auswertungszeit pro Fall drei bis zehn Min.

Referenzen und vertiefende Literatur

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