Berufs-Interessen-Test II (BIT II)

 

1984, M. Irle und W. Allehoff, [www.testzentrale.de], [AO, DIA]. Beruflicher Interessentest. AA 9. bis 13. Klasse. Der BIT II dient dazu, die Berufs-Neigung festzustellen. Der Pb soll sich 81-mal entscheiden, welche von vier Tätigkeiten am ehesten gewünscht und welche am wenigsten gewünscht ist. Jede der neun Berufsinteressengruppen (technisches Handwerk, gestaltendes Handwerk, technische und naturwiss. Berufe, Ernährungshandwerk, land- und forstwirtschaftliche Berufe, kaufmännische Berufe, verwaltende Berufe, literarische und geisteswiss. Berufe, Sozialpflege und Erziehung) ist durch neun Tätigkeiten vertreten. Zu diesem Forced-Choice-Verfahren liegen zwei Parallelformen vor. Weiterhin existieren zwei Parallelformen im Free-Choice-Verfahren (mit denselben Items wie im Forced-Choice-Verfahren), bei denen der Pb sich auf einer 5-stufigen Ratingskala dazu äußern soll, welchen Stellenwert die Tätigkeit für ihn hat. Normierung an N = 2178 männlichen und N = 2213 weiblichen Pbn. Prozentrang-Normtabellen in Abhängigkeit vom Geschlecht und BIT II-Version liegen vor. Angaben zur Reliabilität fehlen. Zuverlässigkeit der Wahlfreiheitsparallelformen sind geringer als die des Wahlzwanges (r = ,65 < r = ,79; Allehoff 1984). Bearbeitungszeit für die Forced-Choice-Versionen 20–80 Min., für die Free-Choice-Versionen 10–40 Min. Der BIT II ist eine umfassende Weiterentwicklung des Berufs-Interessen-Test (B-I-T), 1955, von M. Irle.