Berufseignungstests

 

(= B.) [engl. career/occupational aptitude tests], [AO, DIA], nach Merz (1971) spricht man bei der Anwendung von B. von Konkurrenzauslese, wenn man für einen best. Beruf die am besten geeigneten Bewerber aussucht, von Eignungsdiagnose, wenn man für einen best. Pb den geeignetsten Beruf oder die geeignetste Tätigkeit finden will. In der DIN 33430 aus dem Jahre 2002 wird analog zw. auswahlbezogener und berufswahlbezogener Eignungsdiagnose unterschieden. 1910 erstellte Münsterberg erstmals Tests für die Ermittlung der Berufseignung. Dabei war die Erkenntnis entscheidend, dass jeder Beruf spezif. Anforderungen stelle, die mit Tests «geprüft» werden könnten. Der erste Beruf, für den Münsterberg Tests und ein Ausleseverfahren schuf, war der des Straßenbahnführers, der zweite der der Telefonistin. Eignungsdiagnostik.

Verwendete Literatur

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