Biorhythmus

 

(= B.) [engl. biorhythm; gr. βίος (bios) Leben, ῥυθμός (rhythmos) Takt, Rhythmus], [BIO], Lebensrhythmus (i.w.S. auch Perioden, Phasen, Zyklen), gesetzmäßig wiederkehrende physiol. Abläufe bei Pflanze und Tier, die endogen («innere Uhr») oder exogen ausgelöst werden können; der Mensch besitzt in seinen Aktivitäts- und Ruhepausen einen inneren Rhythmus, der nur geringfügig von der normalen, astronomischen 24-Std.-Periodik abweicht. Vermutet werden ein physischer (mit 23), emot. (mit 28) und intellektueller (mit 33 Tagen). B. ist von Geburt an zu beobachten. Simulierte mütterliche Herzschläge beruhigen Säuglinge; Musik mit mehr oder weniger Taktschlägen als der Pulsschlag erregen bzw. beruhigen; die Rhythmik des Schaukelns beruhigt (insbes. auch bei Hospitalismus und nach Stress). Aktivitätsperiodik, zirkadiane Rhythmik.