change explorer

 

(= c.e.) [engl.] «Veränderungserkunder», [AO, FSE], multimethodales Instrumentarium zur Evaluation und Verbesserung des Veränderungsmanagements. Er stützt sich auf eine integrative systemische Change-Management-Theorie (Greif et al., 2004). Seine Komponenten sind ein teilstandardisiertes Interview mit Karten- und Struktur-Lege-Techniken, Fragebogen zur Einschätzung der Ergebniskriterien und Erfolgsfaktoren sowie ein Auswertungsworkshop. Zu denselben organisationalen Veränderungen befragt und im Auswertungsworkshop einbezogen werden in der praktischen Anwendung alle bzgl. der Veränderungen einflussreichen Schlüsselpersonen (Führungsebenen, Projektmanagement, Projektteam, Mitarbeiter und Personalvertretung). Wie das 360-Grad-Feedback ist der c.e. daher als Multisource-Methode einzuordnen, durch den versch. Einschätzungen und Perspektiven erhoben, verglichen und als Grundlage für ein evaluatives Feedback herangezogen werden. Mit dem Instrumentarium werden gemeinsame Selbstreflexionen der beteiligten Schlüsselpersonen gefördert. Auf dieser Grundlage können im Auswertungsworkshop gemeinsam abgesicherte Verbesserungen des Veränderungsmanagements erarbeitet werden. Neben den quant. erfassten Merkmalen sind dabei insbes. die im Interview erfassten konkreten qual. Bewertungsmerkmale und Erfolgsfaktoren von Bedeutung.

Referenzen und vertiefende Literatur

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