Clearance

 

[engl.] Freigabe, Klärung, [PHA], die Clearance ist ein Maß für die Fähigkeit des Organismus, ein Pharmakon zu eliminieren. Sie umfasst die Exkretionsleistung der Niere und andere Prozesse, v. a. die Metabolisierung in der Leber und die Ausscheidung über die Galle. Man unterscheidet zw. totaler Clearance (CL), renaler Clearance (CL_{R}) und extra-renaler Clearance (CL_{NR}). CL ist die Summe aus CL_{R} und CL_{NR}. Sie lässt sich nach intravenöser Gabe einer Einzeldosis eines Arzneimittels aus der Plasmakonzentration und der in den systemischen Kreislauf gelangten Menge des Pharmakons berechnen. Sie hat die Dimension Volumen pro Zeit, d. h. ml/min bzw. l/h pro Pat. oder ml/min/kg bzw. l/h/kg. Die Clearance kann interindiv. stark variieren, da sie v. a. vom indiv. variablen Metabolismus abhängig ist. Ursachen für die Variabilität sind u. a. genetische Varianten arzneimittelabbauender Enzyme, Geschlecht, Alter, Körpergewicht, Begleitmedikamente oder Morbidität. Die indiv. Clearance zu messen ist aufwendig, ein direktes Maß für die indiv. Clearance ist die dosisbezogene Konzentration des Medikamentes im Blut, die im Wesentlichen durch die Clearance bestimmt wird.

Referenzen und vertiefende Literatur

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