Computerangst

 

[engl. computer anxiety], [DIA, EM], Computerangst bez. emot. Angstreaktionen (Angst) beim Umgang mit Computern bzw. bereits bei der bloßen Vorstellung, einen Computer zu benutzen. Mit Computerangst kann sowohl ein akuter Zustand [engl. state] als auch die überdauernde Neigung [engl. trait], mit akuter Computerangst zu reagieren, gemeint sein. Computerangst ist ein mehrdimensionales Konzept. Computerangst kann beinhalten, dass der Betroffene Angst davor hat, Daten, Texte, Präsentationen oder sonstige Arbeitsprodukte zu beschädigen, oder Angst vor Problemen bei der Handhabung und Bedienung von Computeranwendungen, aber auch Angst vor computernutzungsbedingten Veränderungen in den Arbeitsanforderungen, den sozialen Beziehungen und der Arbeitsplatzsicherheit. Computerangst hat häufig Vermeidungsverhalten zur Folge. Seit einiger Zeit wird auch das Konzept der Internet-Angst [engl. internet anxiety] diskutiert, das mit Computerangst zus.hängt, aber nicht identisch ist. Es zeigt sich i. d. R. eine neg. Korrelation zw. Computererfahrung und Computerangst Mit zunehmender Computererfahrung wird Computerangst geringer. Computertrainings können Computerangst reduzieren. Computerangst kann der affektiven Komponente der Einstellung zu Computern (Computereinstellung) zugerechnet werden. Computerangst kann ein Problem der Testfairness bei computergestütztes Testen darstellen, wenn diese spez. die Leistung in computergestützten Tests beeinträchtigt. Dann wäre die populationsspezifische Äquivalenz, populationsspezifische verletzt.

Referenzen und vertiefende Literatur

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