Coping im Kindes- und Jugendalter

 

[engl. coping in childhood and adolescenceCoping (= C.), [EW, GES, KOG, SOZ], bez. den Umgang mit Ereignissen, die von einer Person als stressvoll empfunden werden. Es umfasst auch die Regulation der dabei auftretenden Emotionen (Emotionsregulation im Kindesalter, Entwicklung). Die zur Verfügung stehenden Regulationsoptionen unter Stress sind vielschichtig (z. B. behavioral, kognitiv) und werden vom Individuum flexibel und situationsabhängig eingesetzt. Im Laufe der Ontogenese steigt das C.-Repertoire des Individuums an. Während bis zum Vorschulalter das Suchen nach sozialer Unterstützung, das Ablenken und das Entfernen aus der Situation hauptsächlich als Formen des C. dienen, lassen sich hier zudem erste Bemühungen des problemorientierten Handelns erkennen. Im Laufe der mittleren und späten Kindheit wird das C.-Repertoire differenzierter. Hier entstehen weitere C.-Formen (z. B. instrumentelle und kogn.), die sich bis in die Jugend hinein weiter ausdifferenzieren und situationsspezifischer eingesetzt werden.

Verwendete Literatur

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