Cyberbullying

 

(= C.) [engl.] Internetschikane, syn. Cybermobbing, Cyberstalking, [MD, SOZ], bez. nach Patchin & Hinduja (2006) die gezielte und wiederholte Schädigung einer Person mithilfe elektronischer Medien (Mediengewalt). In einer direkten Form werden der betroffenen Person durch SMS, E-Mail, Messenger oder ähnliche Dienste Nachrichten mit unerwünschtem, beleidigendem, bedrohlichem oder in anderer Form neg. Inhalt zugeschickt. Bei der indirekten Form werden Gerüchte, Anschuldigungen, falsche Behauptungen oder Bildmaterialien mit kompromittierenden Inhalten in virtuellen sozialen Netzwerken (z. B. Facebook, Twitter, Myspace) an Dritte verbreitet. Dies kann bspw. durch die unerlaubte Weiterleitung privater und vertraulicher Informationen (z. B. E-Mails), das Hochladen von Videoaufnahmen auf Portale wie YouTube o. Ä. oder den Missbrauch fremder Zugangsdaten (z. B. den Eintrag in einen Listserver unter fremder Mailadresse) erfolgen. Bullying, Mobbing.

Referenzen und vertiefende Literatur

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