Depression, Psychotherapie

 

[engl. depression, psychotherapy], [KLI], bei der Behandlung der Depression (= D.) gilt die Kognitive Verhaltenstherapie als am besten untersucht und weitesten entwickelt (z. B. Kognitive Therapie nach Beck). Diese beruht auf der Annahme, dass die depressive Symptomatik vor allem durch spezif. neg. Wahrnehmungs- und Bewertungsmuster sowie ungünstiges Bewältigungsverhalten (Coping) aufrechterhalten wird. I. R. der kogn. Verhaltenstherapie werden versch. therap. Inhalte und Techniken kombiniert. Die einzelnen Maßnahmen zielen dabei auf das Erkennen und die Modifikation ungünstiger Verhaltens- und Denkmuster sowie die Kontrolle neg. Emotionen und körperlicher Empfindungen. Mithilfe des Repertoires unterschiedlicher therap. Strategien und Methoden sollen Betroffene in die Lage versetzt werden, ihre häufig als sehr belastend erlebte depressive Stimmung und akute Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit zu überwinden. Im weiteren Verlauf sollen sie durch verbesserte Bewältigungskompetenzen angemessener mit emot. und sozialen Belastungen und Aufgaben umgehen und die erworbenen Kompetenzen stabilisieren. Einzelelemente der kogn. Verhaltenstherapie sind Beziehungsaufbau, Stimmungsstabilisierung, psychoedukative (Psychoedukation) Aufklärung und Störungsmodell, Förderung sozialer Kompetenzen und soziale Problemlösefertigkeiten (Problemlösen), Aufbau pos. Aktivitäten, Selbstmanagement und Selbstverstärkung, kognitive Um-/Restrukturierung sowie Entspannungstechniken.

Verwendete Literatur

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