Dermatillomanie

 

(= D.) [engl. excoriation (skin-picking) disorder; gr. δέρμα (derma) Haut, τίλλειν (tillein) zupfen, rupfen, μανία (mania) Raserei‚ Wahnsinn], bez. nach DSM-5 das wiederkehrende Zupfen oder Quetschen der Haut, was Hautverletzungen zur Folge hat; wiederholte erfolglose Versuche es einzuschränken oder zu unterlassen; verursacht in klin. bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigungen, wurde nicht durch Substanz oder med. Krankheitsfaktor ausgelöst und kann nicht besser durch andere psych. Erkrankung erklärt werden. Die Lebenszeitprävalenz liegt bei 1,4% (drei Viertel sind Frauen). Impulskontrollstörungen.