Determinationskoeffizient

 

(= D.) [engl. determination coefficient; lat. determinare festsetzen, bestimmen], syn. Determinationsindex, Bestimmtheitsmaß, R^{2} (R-Quadrat), [FSE], i. R. der linearen Regressionsanalyse (Regression, lineare) ein Maß der Varianzaufklärung. Der D. entspricht für bivariate Zus.hänge dem Quadrat der Produkt-Moment-Korrelation. Er gibt den Anteil der Varianz wieder, der zwei miteinander korrelierenden Variablen gemeinsam ist. Beträgt der D. für den Zus.hang des Erfolgs einer Behandlung und der Behandlungsmotivation 0,1, so können 10 % der Varianz der Variablen Behandlungserfolg durch die Behandlungsmotivation vorhergesagt oder aufgeklärt werden. Determination wird hier als Informationsredundanz der Variablen aufgefasst und darf nicht i. S. kausaler Beeinflussung (Kausalität) verstanden werden. Im Falle der multiplen linearen Regression wird der multiple D. als Maß des gemeinsamen Vorhersagewerts aller Prädikotorvariablen best. Hierbei werden redundante Informationen in den Prädiktorvariablen kontrolliert. Allgemeines Lineares Modell.

Verwendete Literatur

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