Determinismus

 

(= D.) [engl. determinism; lat. determinare bestimmen], [KOG, PHI], die Lehre von der Vorbestimmung allen Geschehens. Nichts ist zufällig, sondern alles notwendige Wirkung best. Ursachen. Willensd. ist die Auffassung, dass auch der Willensakt äußeren oder inneren Ursachen unterworfen und insofern Willensfreiheit nicht möglich ist. Speziell wird mit D. die Auffassung bez., nach der das Denken bzw. das Weltbild von Mitgliedern einer Sprachgemeinschaft mehr oder weniger durch ihre Sprache festgelegt und vorherbestimmt sei (Sapir-Whorf-Hypothese).