Differentieller Fähigkeitstest (DFT)

 

1984, R. Horn und R. Wallasch, 2. Aufl., [www.testzentrale.de], [AO, DIA, KOG, PER]. AA 15 bis 18 Jahre. Haupt- und Realschulabgänger sowie Abgänger der 10. Klasse Gymnasium; Bewerber mit entspr. Abschlüssen zu beliebigen späteren Zeitpunkten. Der Test wurde für die Ausbildungsbereiche und Berufsfelder der Druckindustrie entwickelt. Er erfasst ein breites Spektrum spezif. Fähigkeiten und Fertigkeiten, die über rein schulische Leistungen hinausgehen: Fähigkeit im Umgang mit grafischen Gebilden, Rechtschreibkenntnisse, Koordination von Auge und Hand (Motorik), analytisches Denken anhand geometrischer Strukturen, Farbwahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit, technisches Verständnis sowie die Fähigkeit, einfache math. Probleme zu lösen. Die mithilfe des Differentiellen Fähigkeitstests erhobenen kogn. Leistungen repräsentieren die zukünftigen beruflichen Anforderungen; sie erfassen daher das intellektuelle Niveau nur ausschnittsweise. Reliabilität: Die Homogenität der Untertests (nach Cronbach) reicht von α = ,60 (für technisches Verständnis) bis α = ,96 (für Rechtschreibkenntnisse). Die entspr. Split-Half-Koeffizienten liegen zw. r = ,64 und r = ,97 (N = 786). Validität: Die versch. Untertests sind durch die Übereinstimmung mit den Anforderungen, aber auch durch die Verwandschaft mit Aufgaben in traditionellen Intelligenztests als logisch gültig zu bez. Normierung: Gemeinsame und schultypdifferenzierte Normen nach den drei Kategorien (1) überdurchschnittliche, (2) durchschnittliche und (3) unterdurchschnittliche Leistung (N = 786). Bearbeitungsdauer: etwa 90 Min., davon reine Bearbeitungszeit 77 Min.