Dopa

 

(= D.) [engl. dopa], [BIO], Abk. für Dihydroxyphenylalanin, Zwischensubstanz bei der Synthese der Catecholamine, Vorstufe (Präcursor) des Neurotransmitters Dopamin. D. wird gebildet im Nebennierenmark, im Sympathikus und im Gehirn. Im Unterschied zu Dopamin und Noradrenalin passiert es die Blut-Hirn-Schranke und kann deshalb extrazerebral (z. B. intravenös) verabreicht werden, z. B. zur Stimulierung der Dopaminsynthese bei Parkinson (Parkinson'sche Erkrankung). Mehr als 90% des als Levodopa verabreichten Dopa wird bereits in der Blutbahn in Dopamin umgewandelt. Levodopa hat Anwendung in Kombination mit anderen Substanzen (z. B. mit Benserazid als Madopar® als am häufigsten verwendete Kombination) zur Behandlung der Parkinson-Krankheit. Die Hoffnung, D. bei der Depression erfolgreich einzusetzen, hat sich nicht erfüllt. D. hebt jedoch depressive Zustände nach hohen Gaben von Reserpin auf. Keine subj. oder leistungsbeeinträchtigende Wirkung bei Gesunden bei niedrigen Dosen.

Referenzen und vertiefende Literatur

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