Dortmunder Entwicklungsscreening für den Kindergarten (DESK 3–6)

 

2004, 1. Auflage, H. Tröster, J. Flender und D. Reineke, [www.testzentrale.de], [DIA, EW, KOG]. Screening-Verfahren zur Früherkennung von Entwicklungsgefährdungen bei Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren. Erfasst Feinmotorik, Grobmotorik, Sprache, Kognition, Soziale Entwicklung. Die Erfassung erfolgt über Beobachtung durch die Erzieherin eines Rollenspiels (Zirkusaufführung) mit max. sechs Kindern. Reliabilität: Cronbachs α zw. α = ,91 und α = ,93. Validität: Empirische Studien zur Übereinstimmung mit dem Wiener Entwicklungstest (WET) liegen vor. Die Klassifizierung in (1) entwicklungsauffällige und entwicklungsunauffällige Kinder, (2) Kinder mit und ohne zusätzlichem Förderungsbedarf und (3) Kinder mit und ohne Einschulungsempfehlung für die Regelschule erreicht – in Abhängigkeit vom Kriterium – eine Sensitivität von 69,9% bis 84,2% und eine Spezifität von 78,3% bis 82,0%. Normierung an N = 1.492 Kindergartenkindern (724 Mädchen, 767 Jungen) im Alter von 33 bis 85 Monaten. Es liegen Stanine-Normen und Prozentrangnormen für die drei Altersgruppen (dreijährige, vierjährige, fünf- und sechsjährige Kinder), für Jungen und Mädchen sowie für Kinder mit nicht dt. Muttersprache vor. Ca. 15–20 Min.