Dualismus

 

[engl. dualism; lat. duo zwei], [PHI], Annahme des Prinzips der Zweiheit, bes. in phil. Hinsicht: Gut und Böse, Geist und Materie. Ps. bedeutungsvoll ist die Zweiheitslehre als Anschauung, die weder materialistisch das Seelische auf das Körperliche noch spiritualistisch das Körperliche auf das Seelische zurückführt. Sie ist Grundlage der Annahme einer Wechselwirkung zw. Geist und Körper, Leib und Seele wie auch des Parallelismus. Diese Anschauungen gehen letztlich auf Descartes (mit den Grundbegriff: ausgedehnte und denkende Substanz) zurück. Leib-Seele-Problem, Psychologie, sozialwissenschaftliche, Ggs. Monismus.