Early-Improvement-Theorie

 

 [engl.] Theorie der frühen Besserung, [PHA],traditionell ging man bei der Behandlung einer depressiven Episode mit Antidepressiva von einem verzögerten Wirkeintritt von mind. mehreren Wochen aus. Diese Sichtweise hat sich in den letzten Jahren jedoch z. T. grundlegend geändert, der Wirkeintritt antidepressiver Therapien scheint deutlich rascher einzutreten als über Jahrzehnte postuliert. Insbes. der frühen Besserung [engl. early improvement] kommt dabei ein hoher prädiktiver Wert (positiv prädiktiver Wert) bzgl. des weiteren Behandlungsergebnisses zu. So scheint eine frühe, d. h. innerhalb der ersten 14 Tage nach Behandlungsbeginn eintretende, mind. 20 %-ige Besserung des depressiven Syndroms ein starker Prädiktor eines späteren Therapieansprechens bzw. einer späteren Remission zu sein. Ebenso kommt dem Ausbleiben jeglicher Besserung innerhalb der ersten zwei Behandlungswochen ein hoher neg. Vorhersagewert zu.

Referenzen und vertiefende Literatur

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