Ecstasy

 

(= E.) [gr. ἔκστασις (ekstasis) Außer-sich-sein, Verzückung], [PHA], als E. wurde in den 1980er-Jahren die chirale chemische Verbindung 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin, MDMA, bekannt. MDMA ist der Prototyp und das bekannteste Mitglied einer Familie von Substanzen mit ähnlichen Wirkungen. Diese werden auf dem illegalen Drogenmarkt als E. gehandelt. Als Derivate des β-Phenylethylamins sind sie chemisch mit Amphetamin-Stimulanzien als auch mit sog. Phenylethylamin-Halluzinogenen, wie z. B. Meskalin, eng verwandt. E.-Tabletten enthalten überwiegend MDMA oder MDE, 3,4-Methylendioxyethylamphetamin. MDMA und vergleichbare Substanzen führen akut zu einer verstärkten präsynaptischen Freisetzung von Serotonin und Dopamin. Zudem kommt es zu einer Blockade der Serotonintransporter, SERT, wodurch die Rückaufnahme von Serotonin in die Präsynapse verhindert wird.

Referenzen und vertiefende Literatur

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