Effizienz

 

(= E.), [engl. efficiency; lat. efficere bewirken, zur Folge haben], [AO, WIR], unter der E. wird i. Allg. das Verhältnis von Nutzen zu Kosten bzw. von Ergebnissen zu Aufwand bei der Verfolgung der Ziele einer Organisation verstanden. Systemtheoretisch ist die E. als Umfang des erforderlichen Inputs definierbar, um eine gegebene, intendierte Menge von Output zu erzielen. Üblich sind Kostenvergleiche für ähnliche Produkte (z. B. Vergleiche der Herstellungszeiten, Personal-, Energie- und Materialkosten sowie Kosten für Service und Reklamationen für ähnliche Produkte versch. Firmen mit vergleichbarer Qualität). Aus psychol. Sicht ist die E. nicht allein an Leistungskriterien oder betriebswirtschaftlich definierbaren Kosten-Nutzen-Analysen (Kosten-Nutzen-Kalkulation) zu bemessen, sondern auch an indiv. Aufwendungen wie der erforderlichen Beanspruchung der Personen. Zur E.steigerung dienen Maßnahmen der Rationalisierung (Erzielung einer gleichen oder größeren Leistung durch Einsparung von Aufwand oder Beschäftigten) oder Intensifikation (Erzielung von mehr Leistung durch gegebene Menge von Beschäftigten und Aufwand). Arbeitszeit.

[FSE], ergänzend zu den Begriffen efficacy und effectiveness wird durch die E. die Frage nach der Höhe oder der Vertretbarkeit des Aufwands, der zur Erreichung von Veränderungen in der Zielgröße erforderlich ist, gestellt. Sind versch. Maßnahmen gleich wirksam unter Alltagsbedingungen, so ist diejenige effizienter, bei der der Effekt mit dem geringeren zeitlichen, personellen oder finanziellen Aufwand erreicht werden kann.

Verwendete Literatur

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