ego involvement

 

(= e.) [engl. involvement Hineingezogensein], [EM, PER, SOZ], eine Bez. von Sherif & Cantril (1947) für Ich-Haltungen/-Einstellungen(ego attitudes). Als Ich-Beteiligung im dt. Sprachraum verwendet, wird unter e. zumeist das Engagement einer Person an einem Objekt verstanden. Nach Sherif, der sich am ausführlichsten mit den Zusammenhängen von e. mit anderen sozialpsychol. Begriffen auseinandersetzte, handelt es sich um eine genetic formation, die sich aus der Menge der persönlichen und sozialen Werte, die dem Individuum als Bezugsrahmen dienen, zus.setzt. E. kann als Kontinuum und die Stärke seiner Ausprägung kann als abhängig vom Anlass gesehen werden. Die Bedeutsamkeit eines Objektes kann somit variieren von schwachem e. in einer für die Vp wenig wichtigen Situation bis hin zu starkem Engagement in einer komplexen sozialen Situation, in die sie etwa durch Angst involviert ist. Die Messung des e. wird erschwert durch die Abhängigkeit von der jew. Situation, die im Labor bspw. nicht simuliert werden kann. Die meisten Untersuchungen bedienen sich einer Ratingskala, bei der die Vp gebeten wird, die Wichtigkeit des jew. Gegenstandes einzustufen. Da sich bei dieser Methode auch noch die Frage nach dem Bezugspunkt der jew. Einstufung stellt, wäre die hier bisher wenig angewandte Methode des Paarvergleichs vorzuziehen. Leistungszielorientierung, Management-Diagnostik.

Referenzen und vertiefende Literatur

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