Eicosapentaensäure

 

(= EPA) [engl. eicosapentaenacid], [PHA], die für den physiol. Lipidstoffwechsel nötigen Fettsäuren gliedern sich in essenzielle und nicht essenzielle Fettsäuren. Essenzielle mehrfach ungesättigte Fettsäuren werden wiederum in zwei Klassen eingeteilt, zum einen die Omega-6-Fettsäuren (wie Linol- und Arachidonsäure), die vor allem in Ölen pflanzlicher Herkunft und in Fleisch enthalten sind, zum anderen die Omega-3-Fettsäuren, wie die in Pflanzen verfügbare Alpha-Linolensäure (ALA). EPA ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure (PUFA), die zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren gehört. EPA ist ein Abkömmling der Alpha-Linolensäure. EPA und Docosahexaensäure (DHA) werden als Omega-3-Fettsäuren bez., da die erste Doppelbindung vom höchstoxidierten Kohlenstoffatom (= Carboxygruppe) aus gezählt, am drittletzten Kohlenstoffatom anzutreffen ist. Häufig wird die Anzahl der C-Atome gefolgt von einem Doppelpunkt und der Anzahl der Doppelbindungen angegeben: so steht z. B. «20:5» für EPA. Studien zur Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren bei unterschiedlichen psych. Störungen erbrachten sehr heterogene Ergebnisse, was oftmals an der Heterogenität der Studiendesigns zu liegen scheint. Im allg.med. Bereich bestehen vielfältige Anwendungsgebiete wie etwa im kardiovaskulären Bereich, bei Psoriasis, rheumatoider Arthritis oder bei Morbus Crohn.

Verwendete Literatur

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