Empfindung

 

(= E.) [engl. sensation], [EM, WA], in der Vergangenheit wurde die Unterscheidung zw. E. und Wahrnehmung teils kontrovers diskutiert. In der heutigen biol. und med. Forschung wird E. jedoch zumeist als elementarer, durch Reize hervorgerufener Vorgang (als primäre neuronale Erregung) bezeichnet, der letztlich Wahrnehmung ermöglicht. Man unterscheidet gemäß den einzelnen Sinnesfunktionen versch. Arten (Modalitäten) von E.: Gesichts-, Gehörs-, Geruchs-, Geschmacks-, Tast-, Temperatur-, Schmerz-, Bewegungs-, Gleichgewichts-, Organ-E., dazu noch andere Arten, deren Selbstständigkeit aber z. T. noch fraglich ist. Merkmale der E. sind (neben ihrer Qualität) Intensität und Dauer. E. wird zudem im allg. Sprachgebrauch häufig gleichbedeutend mit GefühlAffekt (Emotionen).

Referenzen und vertiefende Literatur

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