Entitativität

 

[engl. entitativity; lat. entitas Einheit], [SOZ], von Campbell bereits 1958 eingeführtes Konzept zur Kennzeichnung der Wahrnehmung einer Gruppe als Gruppe. Nach Campbell (1958, 1961) sind drei Merkmale entscheidend für Entitativität: räumliche Nähe, Ähnlichkeit der Gruppenmitglieder und ein gemeinsames Schicksal. Nach einer Untersuchung von Lickel et al. (2000) sind v. a. die Interaktion (soziale Interaktion) von Gruppenmitgliedern, aber auch gemeinsame Ziele, Bedeutsamkeit, Ähnlichkeit der Gruppenmitglieder, Dauerhaftigkeit und Handlungsergebnisse entscheidende Prädiktoren der Gruppenentitativität.

Referenzen und vertiefende Literatur

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