Ereignissegmentierung

 

(= E.) [engl. event segmentation, event unitization], [KOG, MD, WA], E. beschreibt den Prozess der Messung von Ereignisgrenzen. Ereignisgrenzen repräsentieren Grenzen zw. zwei bedeutungshaltigen Ereignissen. Ereignissegmentierung findet auf versch. Hierarchieebenen statt; mehrere feine Ereignisse sind in einem groben Ereignis gruppiert (z. B. kann das grobe Ereignis «Frühstück» in die feinen Ereignisse «Kaffee zubereiten» , «Brot streichen» und «Zeitung lesen» unterteilt werden). Ereignisgrenzen werden gemessen, indem Vpn. instruiert werden, während der Betrachtung einer dynamischen Szene immer dann eine Taste zu drücken, wenn eine bedeutungshaltige Einheit endet und eine neue beginnt (Newtson, 1973). Die resultierende Ereignisstruktur wird als Maß für die perzeptuelle Organisation dynamischer Ereignisse verwendet (Event Segmentation Theory, Zacks et al., 2007).

Verwendete Literatur

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