Evaluation, interne

 

(= i. E.) [engl. internal evaluation; lat. internus innen befindlich], [FSE], Evaluation; eine i. E. wird von Mitgliedern der zu evaluierenden Organisation durchgeführt. Diese sind jedoch nicht für den zu evaluierenden Gegenstand verantwortlich (z. B.: eine Arbeitsgruppe evaluiert die Studienzufriedenheit eines Studiengangs an einer Hochschule). Oftmals wird der Begriff der i. E. mit Selbstevaluation gleichgesetzt. I. R. einer Selbste. jedoch wird die E. von Mitgliedern der Organisation durchgeführt, die selbst für den E.gegenstand verantwortlich sind (z. B. eine Dozentin evaluiert ihr eigenes Seminar). Sowohl die Selbst- als auch die i. E. weisen gegenüber der externen E. spezif. Vor- und Nachteile auf. I. E. verfügen grundsätzlich über eine ausgeprägte Kenntnis des zu evaluierenden Bereichs, besitzen Zugang zu administrativen Daten bzw. Einblicke in informelle Abläufe und benötigen weniger Einarbeitungsaufwand. Allerdings fehlt es den Akteuren dieser E.formen oftmals an meth. Wissen bzw. Qualifikationen zur E.steuerung. Ebenso besteht die Gefahr der Parteilichkeit, der Betriebsblindheit und der Vernachlässigung schwierig einzubindender Stakeholder.