Existenzanalyse

 

(= E.) [engl. existential analysis; lat. existere vorhanden sein, hervortreten], [KLI, PER, PHI], die existenzialistische Sicht der Persönlichkeit gründet auf den Ideen europäischer Existenzphilosophen: Sören Kierkegaard (1813–1855), Karl Jaspers (1883–1969), Edmund Husserl (1859–1938), Martin Heidegger (1889–1980), Jean-Paul Sartre (1905–1980). Nach diesen def. der Mensch sein Dasein durch Handlungen, und der Sinn der einzelnen Existenz liegt in solchen Def.bemühungen. Viktor E. Frankl verband dieses Prinzip mit der psychoanalytischen Therapie (Psychoanalyse). Er verwendet den Begriff E. für die von ihm in tiefenpsychol. Ausrichtung entwickelte Durchforschung (Analyse) der den Lebenslauf bestimmenden Daten und Zus.hänge aus der Perspektive des Sinnes und Wertes für den Pat. Frankl stellt so neben den Willen zur Macht nach Adler oder auch den Willen zur Lust nach Freud den Willen zum Sinn. Der unerfüllte oder falsch verstandene Sinn (die existenzielle Frustration bei Frankl) ist dabei der Ansatz zur Therapie (Logotherapie). Es liegen keine fundierten Wirksamkeitsbelege vor. Daseinsanalyse.

Verwendete Literatur

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