Fahrenberg, Jochen

 

(geb. 1937), [BIO, PER, DIA, HIS], geb. in Berlin. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann studierte er Ps., Phil. und Soziologie in Freiburg, London und Hamburg. Nach der Promotion 1962 in Freiburg mit einer Arbeit über Graphometrie arbeitete Fahrenberg als Forschungsassistent in der Herz-Kreislauf-Klinik in Bad Oeynhausen. 1966 habilitierte er sich mit einer Arbeit über Psychophysiol. Persönlichkeitsforschung. Im Jahr 1970 gründete er gemeinsam mit Prof. Michael Myrtek die interdisziplinäre Forschungsgruppe Psychophysiologie, die bis 1974 von der Stiftung Volkswagenwerk getragen wurde (Fahrenberg & Mytrek 2005). 1973 wurde Fahrenberg auf den Lehrstuhl für Ps. an der Universität Freiburg berufen; 1992 wurde er Gründungssprecher des Freiburger Forschungsschwerpunktes Neurops./Neurolinguistik. 2002 wurde er in Freiburg emeritiert.

Arbeitsgebiete von Fahrenberg waren bzw. sind: Psychophysiologie/Neuropsychologie, Ambulantes psychophysiol. Assessment (Assessment, ambulantes), Differenzielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung, Psychologische (insbes. computergestützte) Diagnostik, Psychol. Anthropologie, Methodenlehre und Wissenschaftstheorie der Ps. Weite Verbreitung hat das Freiburger Persönlichkeitsinventar FPI gefunden. In den letzten Jahren hat sich Fahrenberg den Bildern vom Menschen unter Studierenden (Fahrenberg, 2007) und der Geschichte der Ps., insbes. Wilhelm Wundts Werk und dessen Wissenschafts- und Ps.verständnis, gewidmet (Fahrenberg, 2011b, 2012). Fahrenberg erhielt neben anderen Ehrungen die Ehrenmitgliedschaft der Dt. Gesellschaft für Ps.

Referenzen und vertiefende Literatur

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