Fechner-Skalierung

 

(= F.) [engl. Fechner scaling], [FSE], Fechner, Gustav Theodor; eine Familie von Skalierungsmodellen, die postulieren, dass die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Reiz i von einem anderen Reiz j unterschieden (diskriminiert) wird (p_%7Bij%7D), eine Funktion der subj. Distanz dieser Reize ist. Den ps. Raum, in dem diese Distanz entsteht, will man mithilfe der F. entfalten. Dazu kann man zunächst die Dimensionalität des Raums (m) wählen und dann die Werte abs(p_%7Bij%7D-%2C5) mithilfe der multidimensionalen Skalierung vom Typ f = ordinal (oder mit f als einer analytischen, monoton steigenden Funktion) optimal skalieren. Die Skalierung gelingt nur dann akzeptabel gut (in einem Raum kleiner Dimensionalität m), wenn die Daten i. S. der Wahrscheinlichkeit-Distanz-Hypothese der Fechner-Modelle zus.passen. Die Modelle sind also testbar, d. h., Skalierbarkeit im Fechner-Sinn ist eine nicht triviale Beobachtung. Skalierung, Methoden der.

Verwendete Literatur

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