Filter

 

(= F.) [engl. filter], [KOG, WA], Baustein eines Systems (Kybernetik) mit einer regelhaften Bez. zw. Ausgangssignal und Eingangssignal. Funktionelle Komponenten von Wahrnehmungssystemen, auch einzelne Nervenzellen (Neuron), lassen sich als F. beschreiben: Das begrenzte räumliche und zeitliche Auflösungsvermögen lässt sich z. B. als Tiefpassfilter darstellen, der hohe Frequenzen oder Ortsfrequenzen unterdrückt (Fourier-Analyse); Detektoren lassen sich oft als Bandpassfilter beschreiben, die nur in einem best. Bereich von Frequenzen (oder einer anderen Dimension wie Ortsfrequenzen, Richtungen) antworten. Der Begriff des Filters findet sich auch in Theorien der Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeit, Filtertheorie).