forced compliance

 

[engl.] erzwungene Einwilligung, [KOG, SOZ], bez. eine herbeigeführte Einwilligung: eine Person wird (nicht erzwungen, sondern z. B. durch eine Bitte oder eine kleine Belohnung) dazu gebracht, eine best. Einstellung zu kommunizieren, die eigentlich nicht die ihre ist (z. B. jemandem, der eine best. Aufgabe erfüllen soll, zu erzählen, dass die Aufgabe sehr spannend sei, obwohl sie von der Person selbst in Wirklichkeit als langweilig empfunden wurde). Hierdurch kommt es zu einer kognitiven Dissonanz bei der Person. In Experimenten konnte schließlich gezeigt werden, dass die betroffenen Personen die Dissonanz u. a. dadurch auflösen, dass die Tätigkeit von ihnen anschl. selbst als weniger langweilig eingestuft wird (quasi als Rechtfertigung dafür, dass sie diese Meinung öffentlich vertreten haben).

Verwendete Literatur

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