Generalisierungsgradient

 

(= G.) [engl. generalization gradient; lat. gradus Stufung], [KOG], Funktion der Generalisierungsstärke in Abhängigkeit der Ähnlichkeit von gelerntem Reiz und neuem Testreiz. R.N. Shepard hat für G. aus Tier- und Humanexperimenten festgestellt, dass es sich um neg. beschleunigte exponentielle Funktionen in Abhängigkeit von der wahrgenommenen Distanz zw. den beiden Reizen handelt. Daraus folgt für die Generalisation, dass es sich um einen Zufallsprozess handelt. Dies stimmt mit den Modellen sich ausbreitender Aktivierung (spreading activation, Repräsentation) in assoziativen Netzwerken überein, soweit konfigurale Faktoren vernachlässigt werden können. HAM-Modell.