Gesundheit im Vorschulalter

 

[engl. health in pre-school age], [GES], das Kindesalter gehört zu den gesündesten Altersbereichen in der Bevölkerung. Im Vergleich zum Erwachsenenalter weist es deutlich geringere Krankheitshäufigkeiten auf. Im Kindesalter werden zugleich entscheidende Grundlagen für das Gesundheitsverhalten im Jugend- und Erwachsenenalter gelegt. Viele gesundheitsrelevante Verhaltensweisen (wie Ernährungsgewohnheiten, Sport, Zahnpflege oder Stressbewältigung) werden bereits im Vorschulalter erworben. Eltern oder andere Bezugspersonen tragen dabei zu einer geringeren oder höheren Ausprägung von Gesundheitsrisiken bei. Sie prägen Verhaltensautomatismen, die die spätere Entwicklung körperlicher und psych. Erkrankungen fördern oder hemmen können.

Weil Eltern diese Form der (Gesundheits-)Erziehung oft nicht leisten können, werden von Einrichtungen der Kleinkindbetreuung entspr. Erziehungsmaßnahmen erwartet. Kinderkrippe und Kindergarten sind daher ein bevorzugtes Setting der Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung im Vorschulalter. In der Interaktion mit Gleichaltrigen und Erwachsenen können dort neben konkreten gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen insbes. soziale Kompetenzen als gesundheitsprotektive Verhaltensweisen eingeübt und stabilisiert werden.

Referenzen und vertiefende Literatur

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