Gratifikationskrise

 

(= G.) [engl. gratification crisis; lat. gratificari sich gefällig erweisen], [AO, GES], das Modell der beruflichen G. [engl. Effort-Reward Imbalance Model; Effort-Reward-Imbalance Modell] wurde vom Medizinsoziologen Johannes Siegrist entwickelt. Es postuliert gesundheitliche Risiken bei einem Ungleichgewicht zw. Verausgabungen, die sich aus externalen Anforderungen und Verpflichtungen sowie einer internalen (übersteigerten) Verausgabungsneigung (auch als Overcommitment bezeichnet; Commitment) und Belohnung auf der anderen Seite (Lohn, Aufstiegsmöglichkeiten/Sicherheit, Wertschätzung) ergeben können. Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zw. G. und psych. Beanspruchungsfolgen (Burn-out) sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gesundheit, berufliche Bedingungen.

Verwendete Literatur

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