Gruppenseele

 

(= G.) [engl. group mind], [SOZ], Ausdruck der (von den Individuen, die eine Gruppe bilden) unabhängigen Existenz einer Gruppe. Sie können denken, entscheiden, Solidarität zeigen. Von McDougall (1921) formuliert, hat diese eigene Realität der Gruppe ebenso Parallelen zum kollektiven Unbewussten (Jung, Carl Gustav) und zum Eros (Freud, Sigmund), wie im Wir-Gefühl und der Syntalität (Cattell, Raymond Bernard) der heutigen Gruppendynamik. Heftige Kritik übte Allport (1962), die bei Moore (1969) und Wallace (1961) zum Kompromiss der «begrifflichen Realität der G.» führte. System, soziales.

Referenzen und vertiefende Literatur

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